Heidelberg: Prof. Dr. Herpertz und die Gutachter Prof. Dr. Harald J. Freyberger, Stralsund, und Prof. Dr. Dr. Wolfersdorf, Beyreuth, sind viel mehr als nur gute Kollegen in der gemeinsamen Vorstandsebene der DGPPN. - Seelsorge für die Industrie. Als "Gutachter" scheuen sie sich nicht, auch massiv mit Unwahrheiten zu manipulieren. Und die Staatsanwaltschaft in Rostock will gezielt nichts feststellen.

DGPPN: „Medizinalkorruption, Schuss ins Schwarze. Psychoärzte in Pharmadiensten" - „Das lässt auf unausgegorene juvenile Omnipotenzphantasien schließen."  "Die vergütete Einbindung von Neurologen, Psychiatern und Psychotherapeuten in die pharmaindustrielle Wirtschaftspolitik"

Zitat Google:"DER SPIEGEL 20/2011-Seelsorge für die Industrie

16. Mai 2011 ... Von 37 Leitern der Kliniken für Psychiatrie an deutschen ... nach SPIEGEL- Recherchen offenbar mindestens 35 auf ihrem Berufsweg finanzielle Zuwendungen von Pharmafirmen angenommen.... Arzneimittelhersteller sponsern den Jahreskongress der DGPPN in Berlin; ... www.spiegel.de/spiegel/print/d-78522323.html"

Auf der Seite des Rechtsanwalts Melchior aus Wismar:   

"Offensichtlich hat die Staatsanwaltschaft Rostock noch nicht genug von den in der Öffentlichkeit heftig kritisierten Deals und dealt munter weiter."

Die Staatsanwaltschaft in Rostock und Prof. Dr. Harald J. Freyberger arbeiten auch gut zusammen, auch in anderen Fällen!

Prof. Dr. Herpertz gehört zum Vorstand der DGPPN,

Prof. Dr. Harald J.Freyberger und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfersdorf gehören zum erweiterten Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, der DGPPN.

Aus Klinikbewertungen: „eine furchtbare klinik mit einer furchtbaren akutstation“  „Auch wenn der Direktor empfiehlt, wenn Frauen von Selbständigen mit der Arbeit zu Haus überfordert sind, sollen diese sich einen Liebhaber suchen und das wurde auch noch 2010 in der Tageszeitung veröffentlicht, ist das keine Lösung“ - eine Übersicht.

„Für dass das Ärzte einen Eid schwören und das Menschliche Leben und die Gesundheit das oberste Gut des Menschen sind, ist schon mal die Frage erlaubt ob diese Klinik mit dieser Führung noch Zeitgemäß ist. Wie haben schließlich 2011 und nicht 1711.“

Aus einer anderen aktuellen Klinikbewertung:„Ein Arzt mit sehr wenig Menschenkenntnis und mit vorschnellen Diagnosen mit sehr wenig Einfühlungsvermögen. Ich kann nur abraten. Gute Noten in einem Examen machen noch keinen guten Arzt"

http://www.todinrostock.de/index407.gif http://www.todinrostock.de/index513.jpg     

Die Seite drei dieser Dokumentation ist übervoll, und doch sind dort noch längst nicht alle vorwerfbaren Fehlverhalten und Manipulationen der Krankenakte aufgeführt und, gekoppelt an entsprechende Beweise aus der Aktenlage, auch bewiesen.

Die Staatsanwaltschaft Rostock mit Schreiben vom 07.05.09:

    

"kann der Nachweis hierzu nicht erbracht werden".."und keinerlei finanzielle Verflechtungen"?

Hier vertreten sie gemeinsam ihre finanziellen Interessen: Prof. Dr. Herpertz und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfersdorf, gemeinsam, im Team, in Köln, am 23. und 24. März 2012, im Gürzenich.

Prof. Dr. Norbert Leygraf feierte schon am 4. Dezember 2004 mit Prof. Dr. Herpertz und ihrem Oberarzt, Dr. Elmar Habermeyer, in trautem Kreis, gesponsert von der Pharmaindustrie, gemeinsam Geburtstag:

Mit dem ersten Gutachter, Professor Harald J. Freyberger, gab es schon ab 2002 gemeinsame finanzielle Interessen und Gemeinsamkeiten.

 

http://www.todinrostock.de/index142.gif        

Der Nachweis findet sich u.a. in dem folgenden Link: Es geht um Fakten, nicht um "Erkenntnisse"; die real existierende Beweislage, die für jedermann überprüfbar, zeigt ein gegensätzliches Bild.

Unter Missachtung aller relevanten Unterlagen der Krankenakte und der Zeugen wird so zielgerichtet wider Recht und Gesetz mit Unwahrheiten nachweislich manipuliert.

Selbst elementare Grundkenntnisse, notwendige Behandlungsmaßnahmen, werden von ihnen selbst eingefordert und veröffentlicht, aber in diesem konkreten Fall im Interesse der guten Kollegin komplett übergangen.

Dieser Vergleich passt:

Man stelle sich vor, Frau Zschäpe hätte im aktuellen NSU Prozess zunächst in Kenntnis einer kommenden Anklage die gesamte Aktenlage daheim tagelang ungestört zur "Nacharbeitung/Nachbesserung" gehabt, und als Gutachter hätte man von Seiten der Justiz danach ausschließlich führende aktive Mitglieder dieser NSU- Gruppe als angeblich neutrale Gutachter eingesetzt! Das hätte sicher zu einem Aufschrei nicht nur in den Medien geführt.

In MV geht es ja auch nur um eine Serie toter psychisch Kranker!

Auch nach Marios Tod hatte ich dort rechtzeitig gewarnt. Aber in MV wurde rechtzeitig nichts zum Schutz der Patienten unternommen, und es gab weitere Tote, die möglicherweise hätten verhindert werden können!

„Der Bundesgerichtshof bewertet die Dokumentationspflicht als vertraglich und deliktisch begründetet Pflicht des Arztes zur Aufzeichnung des Behandlungsgeschehens und bezeichnet sie als unverzichtbare Grundlage für die Sicherheit des Patienten in der Behandlung (vgl. BGH NJW 1986, 2365; NJW 1988, 762).“

http://www.kassenarztrecht.net/behandlungsfehler/50122295a8113ba01.html

Es lohnt sich, diesen folgenden Link zu öffnen: http://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-bezirkskrankenhaus-bayreuth ,hier hinterlegt befindet sich ein aktueller Teil der Kommentare dieser Seite, Stand 6.6.2012

Und auch hier vertreten sie auch wieder gemeinsam ihre finanziellen Interessen: Prof. Dr. Herpertz und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfersdorf, gemeinsam, im Team, in Köln, am 23. und 24. März 2012, im Gürzenich. (Dieser erste Link wurde inzwischen abgeschaltet, dafür lohnt sich der Link unter dem Datum) oder hier, finanzielle Gemeinsamkeiten. Die Spuren im Netz sind aber noch da.

Mit dem ersten Gutachter, Professor Harald J. Freyberger, gab es schon 2002 gemeinsame finanzielle Interessen und Gemeinsamkeiten, weitere mehr als offensichtliche Verbindungen - mit Bildern:

Gesellschaft-Nervenheilkunde-MV und Sozialpsychiatrie Mecklenburg Vorpommern.

Freyberger       Herpertz   

(gewählt am 11.01.2008)  
"Institut für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V."

Vorsitzender                                                    2. stellvertretende Vorsitzende

Prof. Dr. Harald Freyberger   Prof. Dr. Sabine Herpertz

Sie sind offensichtlich schon sehr lange ein gut eingespieltes Team, nicht nur im Vorstand der DGPPN.

   

Und so steht diese Aussage am Ende des Gutachtens Prof. Dr. Freyberger:

"Abschließend darf ich versichern, dass ich nicht Mitglied des Rotary – Clubs oder vergleichbarer Institutionen oder Vereine bin und keinerlei finanzielle Verflechtungen mit pharmazeitischen Unternehmen unterhalte, die an der Produktion des Neuroleptikums Clozapin beteiligt sind."

Im Internet findet man eine ganz andere Aussage:

"Dr. Freyberger has received support from the German Research Foundation and the Social Ministry of the Federal State of Mecklenburg-West Pomerania of Germany; he has received speaking honoraria from AstraZeneca, Lilly, Novartis and travel funds from Janssen-Cilag." Das ist eine sehr deutliche, aber gegenteilige Aussage.

Novartis ist der Hersteller des Neuroleptikums Clozapin.

 

Am Ende des Gutachtens von Prof. Dr. Freyberger steht aber:

   

Aus einem Forum für Krankenschwestern:
“Ich möchte mich zu dem Medikament Clozapin äußern. Dieses Medikament wurde schon einmal verboten, da es Todesfälle gab. Ein Psychiater gab diesem Mittel den Namen "Hasentod", da es das leben in den Patienten abtötet, er wirkt dann wie ein Zombi, wie ein seelenloses Wesen.

Man könnte also bei Clozapin von einem Gift für die Seele sprechen, noch dazu wo es auch schnell süchtig macht!

Ein Mittel der letzten Wahl sollte es sein, ist es aber leider nicht, wird sehr oft eingesetzt, Ergebnis totale Sedierung!!
Ich habe einen tiefenpsychologischen Roman zum Thema Schizophrenie geschrieben, Alexander Carrara, Das Alpha und das Omega, deswegen bin ich sehr informiert. Grüße Alexander Carrara“

Auch im Netz: "Ermittlungen in Sachen Leponex"

Im Pflegebericht von Mario Hagemeister:

"Leponex - Dosis immer noch reduziert, da der Patient am 18.12. unter Therapie einen epileptischen Anfall erlitt

Pat. wurde um 11.20 Uhr liegend, nicht ansprechbar, prustend im Zimmer aufgefunden. Liegt wieder im vorderen Bereich- Verlegung auf Überwachung meinte, der KA (Krankenhausaufhalt) wäre Gottes Strafe für seine Trägheit heute Vormittag."

Nach mehr als drei Jahren mit Gefälligkeitsgutachtertätigkeit dieser Herren stellte die Staatsanwaltschaft Rostock in Kenntnis all dieser Hintergründe und Unwahrheiten das "Verfahren" ein.

 

Wichtige und immer wieder benannte Zeugen, wie z.B. die Zeugin Julia F. und der Zeuge Peter S., wurden bis heute nicht vernommen, sie werden einfach bis heute, den 5.09.2012, nicht zur Kenntnis genommen.

 

Stattdessen wird mit Sätzen wie ".. hat die Beschuldigte nachvollziehbar dargelegt," argumentiert- und das wird dann 1:1, ohne jeder Überprüfung von der STA Rostock, nicht einmal abgeschrieben, sondern komplett mir der rechten Maustaste nur kopiert!

Der Generalstaatsanwalt in diesem Schreiben: "Zudem wird die Einschätzung der Gutachter auch von den Zeugen und den beigezogenen Unterlagen getragen."

Wenn man gezielt die Zeugen Julia F., Peter S., Guido D., Matthias K. ausschließt und alle veröffentlichten nachgewiesenen Widersprüche und Lügen in der Aktenlage missachtet und unterdrückt, und die entscheidenden Passagen ausblendet, dann kann man eine derartige Aussage konstruieren. Das ist aber massive Manipulation und hat mit Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun. Das ist Rechtsbeugung pur!

Ich komme mir heute bei der Einschaltung der Justiz von MV mit der Absicht der Aufklärung der skandalösen Umstände des Todes meines Sohnes und den nachgewiesenen Machenschaften zur gemeinschaftlichen Vertuschung dort vor, wie jemand, der zu Walter Ulbrichts Zeiten in der ehemaligen „DDR“ ein Strafverfahren gegen einen Mauerschützen einleiten will und bei der "DDR" - Justiz die Bestrafung des Täters einfordert.

Die Krankenakte und die darin enthaltenen Dokumente sind, und das ist klar zu erkennen, voller Lug und Betrug und manipuliert.

Mit Datum 9.03.2012 teilt die Staatsanwaltschaf Rostock mit, dass sich "keine neuen Erkenntnisse und Ermittlungsansätze ergeben."

Nicht einer der Zeugen wurde bisher- bis heute- überhaupt zur Kenntnis genommen -nichts wurde zur Kenntnis genommen!

 

Die "Ermittlung" bestand, wie schon gesagt, im Wesentlichen darin, ausschließlich seitenlang aus den Ausführungen des Anwalts einer der Angeklagten ohne jede Kritik und Überprüfung 1:1, seitenweise mit der rechten Maustaste zu kopieren , seitenweise mit der rechten Maustaste zu kopieren und dann zu einer Entscheidung zu kommen.

Eine ordnungsgemäße Ermittlung ist dieses "Copy- and-Paste-Verfahren" jedenfalls nicht.

Schon im Schreiben vom 26. 01. 2009 teilt Staatsanwältin Bierfreund mit:

„Die von Ihnen übersandten Unterlagen habe ich zur Kenntnis genommen.

 

Zweifel, dass es sich bei Herrn Prof. Dr. Wolfersdorf um einen unabhängigen Gutachter handelt, bestehen zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

Ich darf Ihnen aber versichern, dass ich Ihre Bedenken bei der Bewertung des Gutachtens, wenn es mir vorliegt, nicht unbeachtet lassen werde.

 

Wie wurde dann mit den Bedenken umgegangen? Kaum war das Gutachten da, - statt zu prüfen - wurde sofort eingestellt.

aus: Schreiben der Staatsanwaltschaft vom 21.07.2010:

 

Am Anfang dieses Schreibens stehen noch die Anführungszeichen für den Beginn des Zitats;  am Ende des Schreibens, nach 5 Seiten 1:1 Kopie, hat man selbst diese weggelassen, sodass der Eindruck entsteht, dass selbst der Beschluss von den juristischen Vertretern der Beklagten stammt:

Hier steht auch unmissverständlich: .."sie kann sich nicht ausschließlich auf eigene Erinnerung stützen."

Gutachter Wolfersdorf, Seite 6 seines im Auftrag dieser Staatsanwaltschaft erstellten "Gutachtens":

"Im Wesentlichen handelt es sich um Stellungnahmen und Dokumentation der Einzelgespräche von Frau Prof. Dr. Herpertz mit dem Patienten Herrn Mario Hagemeister auf der Basis handschriftlicher Aufzeichnungen diktiert und am 10.01.2006 abgezeichnet."

Neben der berechtigten Frage, woher Prof. Wolfersdorf diese Information bezüglich handschriftlicher Aufzeichnungen hat (das stand nicht in der Akte der STA Rostock!), hätte sie ja dann, statt auf ihre Erinnerungen, auf diese ihre "handschriftlichen Aufzeichnungen" zurückgreifen können!

http://www.todinrostock.de/index21.jpg

Tatsache ist, dass der Patient fünf Tage widerrechtlich fixiert ist, am 3.10.05 in fixiertem Zustand klar und deutlich, in der Krankenakte dokumentiert, erklärt, dass er nicht einverstanden ist mit der Behandlung und einen Anwalt verlangt

Diesem Wunsch, diesem Recht des Patienten wird nicht nachgekommen innerhalb von drei Tagen erreicht man stattdessen, dass sich der Patient in diesem Zustand befindet: 

"befindet sich in im Zustand der Willenlosigkeit“

Der vorhergegangene Missbrauch und die Aussetzung in hilflosem Zustand werden so, auch später nicht, weiter verfolgt oder aufgearbeitet.

Auch das wird in MV zugunsten der Verantwortlichen in Rostock komplett übersehen:

In den Schutz des § 225 StGB sind nur besonders schützenswerte Personengruppen einbezogen. Dies sind einerseits alle Minderjährigen im Alter unter 18 Jahren und andererseits Personen, die wegen Gebrechlichkeit oder wegen Krankheit wehrlos sind. Dabei kann die Wehrlosigkeit auch nur vorübergehend sein (T/F, § 225, 4).“

Und das handschriftliche Protokoll der Richterin vom 6.10.05, die an diesem Tag ein lockeres Gespräch mit dem Patienten geführt haben will. Kein Wort bezüglich Fixierung erscheint hier!

http://www.todinrostock.de/index70.jpghttp://www.todinrostock.de/index27.gif http://www.todinrostock.de/index362.jpg

Selbst die behandelnde Chefärztin erklärt, erst am

10.10.05 "Kontaktaufnahme wieder möglich, berichtet über eine virtuelle Welt, d.h. es beständen zwei Realitäten nebeneinander, er solle getestet werden, die Ärzte wären eingesetzt, ihn zu testen.

Wer dieses Experiment mit ihm veranlasst habe, wisse er nicht (.....) Mit Behandlung einverstanden, PsychKG wird abgemeldet.

(Das Experiment, das war für den Patienten der an ihm begangene Missbrauch.)

Die Richterin, Ute Blindow,  hatte sich aber angeblich schon vier Tage davor, am 6.10.05 ganz locker mit dem Patienten unterhalten."

Wer sagt hier überhaupt die Wahrheit? Besser gefragt, wer lügt nicht?

Der Eingangsstempel des Unterbringungsantrags vom 7.10.05, Freitag, trägt übrigens das Datum 10.10.05., Montag.

Und am 10.10.05, auch Montag, wird die Beendigung dieser Unterbringung per Fax von einer Frau Bischof angefordert.

Aber am gleichen Tag, Prof. Dr. Herpertz: 10.10.05  "Welttag der seelischen Gesundheit“.

Gemeinsamer Besuch des LPE und LApK in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock. Gesprächsrunde mit Patienten und Ärzten, u.a. auch mit Frau Prof. Dr. med. Herpertz.

Drei Tage danach:

13.10.05 „möchte sich am liebsten von einem Hochhaus stürzen und nichts mehr merken“

"Es besteht akute Suizidalität!" - aus dem gleichen Schreiben.

Behandelt wird diese erkannte Suizidalität nicht. 

Man hätte ja die Aussetzung in hilfloser Lage und den danach erfolgten Missbrauch als Ursache feststellen müssen. 

Wohl deshalb hat man gemeinsam totgeschwiegen und alle Regeln der Psychiatrie, die hier hätten eingesetzt werden müssen, komplett weggelassen.

13. -15.10.05 Tagung in Luxemburg (800 Kilometer), Prof. Dr. Herpertz hält am 15.10.05 um 8.30 Uhr einen Vortrag in Luxemburg.

Mehrfach wird Suizidalität in der Krankenakte selbst noch zu Weihnachten 2005 dokumentiert. Aber während der ganzen Zeit wird nicht behandelt, nichts wird aufgearbeitet, nichts wird dokumentiert! Nach der letzten Dokumentation einer Suizidalität nach diesem Ereignis:

18.12. Leponex - Dosis immer noch reduziert, da der Patient am 18.12. unter Therapie

20.12.05..bei wohl akuter Suizidalität, die nur iR wahnh. Erlebens nicht umgesetzt wird

23.12.05 "kein Urlaub nach Hause"

Die behandelnde Ärztin geht selbst in Urlaub bis Anfang Januar 2006. Aufgearbeitet, behandelt, so, wie es die Fachliteratur für Anfänger vorschreibt, wird nichts

Zu Weihnachten war die Begründung für die Ablehnung der Beurlaubung nach Hause noch diese hier dokumentierte Suizidalität, auch im Protokoll der Mutter:

Diese extreme Suizidalität wird festgestellt, aber in keiner Weise behandelt. Die behandelnde Ärztin geht selbst in Urlaub

Auch niemand anders kümmert sich um den Patienten. Es gibt keinen Vertreter in deren Abwesenheit. 

Nichts ist organisiert. Nichts wird dokumentiert; nicht einmal in der "Dokumentation der Einzelgespräche."

Die Pflegeberichte dieser Tage und alle Zeugen, die bis heute nicht berücksichtigt werden, beschreiben die desolate Situation und die extreme Selbstmordgefährdung.

Von den so genannten "Gutachtern" wurde das alles komplett "übersehen!"

Und das ist ein Witz, nein, eher ein Skandal für jeden, der sich auch nur oberflächlich mit der tatsächlichen Aktenlage und den Hintergründen vertraut gemacht hat.

Kommentar der STA: "..schlüssige Angaben der Beschuldigten.., hier hinterlegt"!, siehe die Dokumentation der Chefärztin, die aber erst am 10.01.06 erstellt wurde.

Da ist der Patient schon lange tot, und es ist bekannt, dass inzwischen eine Strafanzeige erfolgt ist.

Alle drei, Prof. Dr. Herpertz, Prof. Dr. Harald J. Freyberger und Prof. Dr. Dr.h.c. Wolfersdorf,

die Gutachter der Staatsanwaltschaft MV, gehören zum engsten Führungsteam dieser Gesellschaft und sind u.a. gemeinsam Autoren mehrerer Fachbücher.

Das alles ist doch kein Zufall, sondern geradezu ein Musterbeispiel für einen begründeten Vorwurf der Befangenheit. - Eine Befangenheit, die sogar bis in das Jahr 2012 reicht; diese Links, eine gemeinsame lukrative Veranstaltung von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfersdorf und Prof. Dr. Sabine Herpertz im Gürzenich in Köln, wurde inzwischen, wohl aus guten Gründen, abgeschaltet.

Spuren im Netz sind aber noch da.

Dem gegenüber steht die überall anders gültige Rechtslage: „Befangenheit liegt bereits vor, wenn es nur Gründe für Zweifel an der Unparteilichkeit eines Entscheidungsträgers gibt.“

Eine Veranstaltung in gleichem Stil, nur mit anderen Partnern, hier hinterlegt, Mainz 2013.

Mit Prof. Dr. Freyberger gab es eine derartige Veranstaltung schon im Jahr 2002 in Warnemünde.

Wohl wegen dieser "Nähe" hat nicht nur Gutachter Freyberger das Wesentliche in der Krankenakte komplett übersehen:

Das steht tatsächlich in der Krankenakte, das kann niemand übersehen; das wird systematisch missachtet und totgeschwiegen:13.10., 1.11., 20.12., 23.12.!

Darauf, dass sich der Patient nach Aussetzung in hilfloser Lage Anfang Oktober nach dem Missbrauch, den er erleben musste, nur noch umbringen wollte, wurde in der Klinik zu keinem Zeitpunkt überhaupt reagiert, so, wie das die gesamte Fachliteratur fordert. Hätte man reagiert, hätte man eigenes Verschulden für die entstandene deutliche Verschlechterung des Krankheitsbildes des Patienten mit Stimmen Hören und Suizidalität feststellen müssen.

Stattdessen macht man nichts (Pflegebericht: 26.12. Vater rief erbost an, dass mit seinem Sohn nichts passieren würde, diese Woche lang) und schickt den Patienten, klar erkennbar, im Wahn gefangen, gezielt in den Tod. Nachträglich und rückwirkend wird er dann noch von einem Arzt, der ihn laut eigenen Angaben so gut wie nicht kannte, rückwirkend, post mortem, gesund geschrieben!

Und so sieht das der vom Gericht eingesetzter Gutachter, der nicht zur gemeinsamen Führungsetage der DGPPN gehört:

"Den Unterzeichner wundert es, dass die beiden Vorgutachter die Behandlung des Herrn H. kursorisch für einwandfrei erklärten, ohne auf die vom Vater des Herrn H. vorgetragenen oder die jetzt vom Unterzeichner angesprochenen Aspekte einzugehen, obwohl sie teilweise auf der Hand liegen.

Herr Prof. Freyberger beschäftigt sich in seinem Gutachten mit der durchgeführten neuroleptischen /antipsychotischen Behandlung und betont, dass diese leitliniengerecht gewesen sei und dem komplizierten Verlauf der Erkrankung entsprochen habe.

Er betont zudem, dass nach der Dokumentation von Frau Prof. Herpertz "lege artis kontinuierlich eine psychopathologische Befunderhebung und Bewertung des Krankheitsverlaufs mit supportiven psychotherapeutischen Therapieelementen durchgeführt worden sei".

Herr H. sei jedenfalls hinreichend psychotherapeutisch begleitet worden, und die Medikation sei hinreichend überwacht worden. Diese angeblich "hinreichende psychotherapeutische Begleitung" ist den Unterlagen nicht zu entnehmen."

Nach den Unterlagen muss allerdings die Frage gestellt werden, warum nicht regelmäßig, etwa bei den durch Frau Prof. Herpertz geführten Gesprächen, ein (kompletter) psychopathologischer Befund erhoben wurde, oder ob lediglich die Dokumentation versäumt wurde.

Letzteres ist schon anzunehmen wegen der nachträglichen Gesprächsdarstellung. Dadurch sind aber möglicherweise die Behandlungsmaßnahmen nicht überprüft worden, und was nicht nachweisbar ist, kann auch nicht vorhanden sein.

Wie wenig Wert offenbar in der Klinik auf die Dokumentation gelegt wird, ist daran zu sehen, dass aus der Fieberkurve nicht nachzuvollziehen ist, wann Herr H. Anfang Januar wirklich auf die offene Station verlegt wurde, wie auch die verschiedenen Ausgangsstufen zeitlich nicht zugeordnet werden können.

Die Betrachtung der Rolle der Dokumentation führt zu dem Schluss, dass wegen der erheblichen Mängel in der Dokumentation aus Sicht des Unterzeichners jedenfalls den Unterlagen der Klinik nicht entnommen werden kann, dass in den Monaten der stationären Behandlung des Herrn H. eine ausreichende zielgerichtete Behandlung der schweren psychischen Erkrankung erfolgte, abgesehen vom grundsätzlich richtigen Einsatz von Medikamenten.

Herr Prof. Freyberger stellt in seinem Gutachten fest, dass - nach den Angaben der drei vernommenen Krankenschwestern - seit Anfang Dezember 2005 "keine Hinweise für auch latente Suizidalität mehr bestanden hätten".

Weiter lasse eine offenbar vorhandene "prospektive Handlungsplanung" eine vorhandene Suizidalität "als nicht wahrscheinlich erscheinen." 

Im Gutachten von Herrn Prof. Wolfersdorf wird eine eindeutige Antwort zur Frage der Suizidalität vermieden. Eine Reihe von Hinweisen spreche dafür, "dass sich bereits seit Anfang Dezember und dann infolge der Elektrokrampftherapie eine Veränderung der Symptomatik sogar mit Zukunftsplanung entwickelt" habe.

Außerdem gebe es "eine gewisse Entwicklung in Richtung Veränderung der psychotischen Inhalte, etwa in Richtung auf eine zunehmende Orientierung in die Zukunft. Auch das Lernenwollen für Semesterprüfungen, die Erwartung eines Besuchs der Freundin aus Moskau, die Verlegung auf eine offene Station sowie die Genehmigung des ersten Tagesurlaubs könnten durchaus konsequent in der Linie des Behandlungskonzeptes" gesehen werden.

Dass es zumindest seit Mitte Oktober über mehr oder weniger große Zeiten der Behandlung bei Herrn H. Suizidalität gab, ist aus Sicht des Unterzeichners eindeutig, auch wenn die beiden angehörten Krankenschwestern davon nichts gehört haben wollten.

Nach der Darstellung des Anwalts des Vaters im Schreiben vom 11.08.2007 thematisierte der Oberarzt Dr. Habermeyer im Gespräch mit Herr Dr. Rupitsch am 01.11.20I0 offenbar explizit die Gefahr eines Suizids.

Jedenfalls sprach Frau Prof. Herpertz, wenn auch nachträglich, bereits hinsichtlich des Gesprächs vom 13.10.2005 von "hoffnungslosen Gedanken".  Weil Herr H. mit seiner Erkrankung nicht leben könne und versage, während seine Kommilitonen ihr Studium abschließen würden, habe er schon einmal daran gedacht, von einem Hochhaus zu springen.

Nach der Darstellung des Anwalts des Vaters im Schreiben vom 11.08.2007 thematisierte der Oberarzt Dr. Habermeyer im Gespräch mit Herr Dr. Rupitsch am 01.11.2005 offenbar explizit die Gefahr eines Suizids.

Beweis: 01.11.05 Angehörigengespräch mit Vater/Hausarzt Angehörige auf Suizidrisiko hingewiesen."

Warum kann dieser Gutachter all das feststellen, was auch für jedermann auf diesen Seiten anhand der veröffentlichten Aktenlage mit gesundem Menschenverstand nachprüfbar ist und auch eindeutig belegt ist, und warum "sehen" die guten Kollegen-Gutachter aus dem gemeinsamen Vorstand der DGPPN  hier gezielt absolut nichts davon?

Hingegen fordern sie lauthals genau das in ihren wissenschaftlichen Veröffentlichungen, was sie hier als komplett nicht vorhanden, also somit als massives ärztliches Fehlverhalten beschreiben müssten.

Damit sind die Gutachten der Staatsanwaltschaft Rostock Falschgutachten.

Aus dem Schreiben der behandelnden Ärzte vom 17.1.2006: „Retrospektiv ist nicht davon auszugehen, dass es sich um einen Suizid im Rahmen akuten psychotischen Erlebens handelt.“....Und was ist das, psychotischer kann ein Erleben doch wohl kaum sein!

Wenige Stunden danach schickte man diesen Patienten allein, nicht Herr seiner Sinne, in die Großstadt Rostock!

So perfide "arbeiten", manipulieren, lügen DGPPN- Gutachter:

Aussage des DGPPN- Gutachters Wolfersdorf aus dem gemeinsamen Vorstand, so wird gelogen:

„Suizidideen mit aktueller Umsetzungsgefahr nicht gesehen...“ "..eher ein Eindruck von Besserung.." Der hinterlegte Link beweist das Gegenteil.

Wie passt das zu dieser, seiner wissenschaftlichen Veröffentlichung?

Gerade Prof. Wolfersdorf stellt öffentlich Regeln, Forderungen auf, die hier nicht einmal ansatzweise im Umgang mit dem Patienten zu erkennen sind.

Gutachten Wolfersdorf, Seite 32, unten, daraus:

"3. Zusammenhang psychischer Zustand genehmigter Ausgang und Suizidalität?

   "     

Eindruck von Besserung, Suizidideen nicht gesehen, erst am Tage der Beurlaubung?

Die lange vorliegende und veröffentlichte Beweislage belegt und bestätigt das Gegenteil, Arztbericht Dr. Lemke, 20.12.05:

                                           

„3)dass eine akute Suizidgefährdung- Suizidideen mit aktueller Umsetzungsgefahr nicht gesehen...“

„4) dass erst am Tage der Beurlaubung gegenüber dem Freund bilanzierende Gedanken..(..) .“.geäußert wurden.“ siehe Arztbericht 20.12.05 und:

13.10.05 „möchte sich am liebsten von einem Hochhaus stürzen und nichts mehr merken“

 Arztbericht Dr. Lemke

Und das: „Suizidideen mit aktueller Umsetzungsgefahr nicht gesehen...“ "..eher ein Eindruck von Besserung.."                            ist eine Lüge.

Jeder, der mit Mario in dieser Zeit sprach, vernahm klar und deutlich das GEGENTEIL. Nicht umsonst wurde ihm schon Weihnachten 2005 der Heimaturlaub untersagt.

Zeugnis eines Freundes

  Eine Ärztin berichtet: Der Vorabend

     Eine Zeugenaussage an Eides Statt

Unter den bis heute nicht berücksichtigten Zeugen

                                                                   sind allein schon drei Ärzte,

von denen ein Arzt, der Hausarzt, den Patienten am 1.11.05 längere Zeit in Rostock besucht hatte, der andere war sein ehemaliger Kinderarzt, der am 27.12.05 mehrere Stunden mit Mario Hagemeister in Rostock zusammen war.

Deren Aussagen liegen vor, fanden aber auch bis heute keine angemessene Berücksichtigung. Sie beschreiben nämlich auch, wie die Einträge in der Krankenakte, das Gegenteil der

"Wolfersdorfschen Phantasien" hier.

In seinen Veröffentlichungen stellt Wolfersdorf die notwendigen Maßnahmen, Basiswissen, komplett anders dar.

Hätten wir, Vater und der ehemalige Kinderarzt, Dr. Husseini, bei unserem Besuch am 27.12.05 in der Klinik in Rostock, nicht die Angst vor einem möglichen Suizid gehabt, hätten wir schon da meinen Sohn aus dieser Klinik geholt und nach Telgte gebracht.

An diesem Tag konnte Dr. Husseini nicht einmal mit einem Kollegen, dort vor Ort, sprechen,

es war, auch auf Nachfrage, überhaupt kein Arzt da!

Mario Hagemeister war in den letzten Tagen seines Lebens nicht Herr seiner Sinne. – und das können und haben zahlreiche Zeugen bestätigt. Auch eine starke Selbstmordgefährdung ist immer wieder, zwei Wochen nach dem erlebten Missbrauch, um Weihnachten und auch am Tag davor, und auch an seinem letzten Tag ganz eindeutig festzustellen und selbst in der Krankenakte ist das deutlich dokumentiert.

Und ihn in diesem Zustand „auszusetzen“ - ist das ein „Versehen“, ein „Irrtum“, oder ein „unglücklicher Umstand“?

Mit Sicherheit war es ein, an den Tagen zuvor, klar zu erkennender, folgenreicher und katastrophaler Fehler.

Man hat das Risiko des Todes billigend in Kauf genommen!

Das, was der Gutachter Wolfersdorf gezielt manipuliert, ist eine Behauptung bei Missachtung und nachträglicher "Korrektur", eine absichtliche Verfälschung der gesamten vorliegenden Beweislage, eine Lüge! Selbst im Pflegebericht in der Krankenakte der Klinik steht am 4.1.06 eingetragen:

"meinte da, es würde ihm schlecht gehen, könne nur schlecht unterscheiden, was reell (al) ist und was nicht"

   

... und der DGPPN- Gutachter, Prof. Wolfersdorf, will hier eine deutliche Besserung erkennen!

Abgesehen von den darin enthaltenen und nachgewiesenen schwerwiegenden "Irrtümern" beweisen auch, aber nicht nur - die Zeugenaussage zum Vorabend, und die Zeugenaussage für den Nachmittag, des 7.1.2006, das Gegenteil. Deshalb finden alle diese hier angeführten Zeugenaussagen auch bis heute, März 2013, gezielt keine Beachtung!

Der zweite Zeuge, Peter S. aus Johannesburg, wurde den Behörden in Rostock erstmals in der Woche nach dem Tod des Patienten, also im Januar 2006, benannt.

Auch er sprach lange mit dem Patienten am Vortag seines Todes.

Dazu ein Zitat aus dem Gedächtnisprotokoll der Eltern, eingereicht wenige Tage nach dem Tod des Patienten:

"7.1.06 Herr S. informierte uns, dass Mario extrem psychotisch war (in langem Telefongespräch offensichtlich)."

  

Auch dieser Zeuge fand bis heute keine Beachtung! Stattdessen wird mit gezielten Unwahrheiten und Lügen manipuliert, Spekulationen statt Zeugenaussagen:

 

Ein unabhängiger Gerichtsgutachter des LG Detmold:

"Aus Sicht des Unterzeichners ist es weiter auch als Behandlungsfehler zu werten, dass die Behandler in der Klinik nicht eindeutig abklärten, ob es während der Beurlaubung Anfang Oktober zu einem sexuellen Übergriff auf Herrn H. kam oder nicht.

Es reicht aus psychiatrisch/psychologischer Sicht nicht aus, ein solches mögliches Ereignis zu "umschiffen" und zu denken, dass es wohl nicht passiert sei, weil der Patient nicht mehr darüber spricht. Das könnte auch Folge einer posttraumatischen Störung und der Scham über solch einen Übergriff sein.

Solch ein Erlebnis muss therapeutisch durch· und aufgearbeitet werden. Zumindest muss aber abgeklärt werden, ob solch ein Ereignis Realität war oder nicht. Hier zeigen sich möglicherweise aus der Sicht eines psychotherapeutisch umfassend weitergebildeten Psychiaters eine mangelnde psychotherapeutische Erfahrung von Frau Prof. Herpertz einerseits, aber auch ein ungenügendes Wissen um Wahnphänomene, ihr Entstehen und ihre Bedeutung andererseits, sowie letztlich eine psychotherapeutische Ausrichtung der von ihr damals geleiteten Klinik."

Diesem Gutachter lag zu dem Zeitpunkt diese Zeugenaussage nicht vor:

"Nach dem 01.10.2005, wo Mario alleine und hilflos in Rostock „ausgesetzt“ wurde, habe ich Mario im November 2005 wieder einmal besucht. Wir haben uns über verschiedene Themen unterhalten, wobei Mario sehr deprimiert und verzweifelt auf mich wirkte. Auch wurde das ansonsten normale Gespräch, oft von Marios Phantasien über Verschwörungstheorie und die „Macht der Matrix“ begleitet.

So das ich, als er mir im Vertrauen von seinem Missbrauchserlebnis erzählte, nicht im ersten Moment begriff, dass er es ernst meinte und sich etwas von der Seele reden wollte.

Nach seiner Schilderung, war er nach seiner Entlassung im Oktober, von einem Mann im Park, als er im Regen auf einer Bank saß, angesprochen und in eine Gartenlauben mitgenommen worden.

Mario sprach davon, dass er missbraucht wurde, wobei er auf Details nicht näher eingegangen ist. Aber das er durch die Medikamente wie benebelt sowie nicht „ Herr seiner Sinne“ war und irgendwie neben sich zu stehen schien. Ich war erst mal schockiert, aber Mario schien erleichtert zu sein, deswegen bin ich bei diesem Treffen nicht weiter darauf eingegangen. Ich bin aber nach wie vor überzeugt, dass er sich diese Geschichte auf keinen Fall ausgedacht hat.

Bei nachfolgenden Gesprächen habe ich zwar vorsichtig versucht Mario zu diesem Thema zu befragen, aber dann das Ganze ruhen lassen, da es Ihn sichtlich belastete darüber zu sprechen.

Unser letztes Gespräch führten wir am 3. Januar 2006, er klang niedergeschlagen, als er erzählte, dass er die Feiertage nicht nach Hause durfte und die ganze Zeit in der Klinik verbringen musste.

Ich versprach Ihm diesen Monat wieder persönlich vorbei zu schauen, worüber er sich zwar freute,

seine trübe Stimmung bis zum Ende unseres Gespräches aber blieb.

Guido XXX

".. dass er die Feiertage nicht nach Hause durfte und die ganze Zeit in der Klinik verbringen musste." Bestätigt da die angebliche Freiwilligkeit des Aufenthalts in der Klinik?

"..seine trübe Stimmung bis zum Ende unseres Gespräches aber blieb.."

zeigt doch wohl das Gegenteil, von dem, was Gutachter Wolfersdorf phantasiert!

Der zweite Gutachter, Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfersdorf, behauptet in Kenntnis der völlig katastrophalen Aktenlage dennoch:  

"Der Zustand des Patienten war Ende Dezember und Januar jedoch gebessert und der Patient zukunftsorientiert "

Im Interesse seiner Kollegin, Prof. Herpertz, hat er all das und viel mehr "übersehen" und diese Behauptung ohne Grundlage in die Welt gesetzt. Tatsächlich absolut nichts in der gesamten Aktenlage, zu Lebzeiten des Patienten geschrieben, belegt diese "dahergeholte" Behauptung des Herrn Wolfersdorf auch nur ansatzweise!

Nichts von dem, was er in seinen Veröffentlichungen im Umgang mit Patienten als Notwendigkeit einfordert, hat hier auch nur ansatzweise stattgefunden.

Dieser Patient wurde völlig vernachlässigt und dann, für jedermann erkennbar, hochgradig selbstmordgefährdet, in den Tod geschickt.

23.12.05 "kein Urlaub nach Hause", selbst in der Krankenakte

      

lt. Prof. Herpertz kein Urlaub nach Hause, Ausgang mit Eltern- ist das Besserung und Zukunftsorientierung?  Auch der Pflegebericht, selbst die Aussagen der behandelnden Chefärztin selbst, strafen diesen "Experten", Prof. Wolfersdorf, Lügen.

Zu keinem Zeitpunkt wurde die nach dem Missbrauchserlebnis des Patienten erstmals aufgetretene deutliche Ansage einer Selbstmordabsicht in irgendeiner Weise behandelt, so, wie das die elementare Literatur  überall fordert.

Das alles und noch viel mehr wurde von den Gutachtern gezielt nicht registriert und erst recht, nachdem es geschah, nicht aufgearbeitet, eben, weil die verantwortlichen Ärzte nicht vor Ort waren und auch nichts sehen  wollten!

Dokumentation Prof. Herpertz:

Ist das die angebliche deutliche Besserung und die Zukunftsorientierung im Dezember/ Januar, die Gutachter Wolfersdorf  - "sieht"?

Das ist, für jedermann klar zu erkennen, eine bewusste und gezielte Unwahrheit,

in der Aktenlage durch nichts belegt, und bei genauer Betrachtung im Vergleich zu dem, was an anderer Stelle veröffentlicht wird, geradezu absurd!

Dagegen - die Zeugenaussagen im Gutachten Prof. Freyberger, Seite 31, am Todestag:

"Mario habe schon irgendwie depressiv auf ihn gewirkt, manchmal isoliert. Er habe gemeint, er lebe in einer anderen Wahrnehmungsphase und fühle eine andere Realität, in der er lebe. Er habe gestern gesagt, er habe keinen Bock mehr. Wenn die Gespräche phasenweise auf den Tod gekommen seien, habe er dann immer das Thema gewechselt."

Und das geschah am 08.01.2006, nur wenige Stunden vor dem Sprung in den Tod!

Seite 43 dieses Gutachtens: ".. er allerdings über eine virtuelle Welt berichtete, zwei Realitäten nebeneinander, er solle getestet werden, die Ärzte seien eingesetzt, ihn zu testen."
Seite 17: "Mario habe ihm erzählt, dass er keinen Sinn mehr im Leben sehe und dass er sich auf eine Art Zeitreise bebeben wollte. Er wollte zu einem Zeitpunkt in seinem Leben zurück, der ca. einen Monat vor der Einweisung in die Psychiatrie liege, er habe zu diesem Zeitpunkt wohl ein Mädchen kennen gelernt, ein russisches."

Ist das die deutliche Besserung, die Zukunftsorientierung, die Wolfersdorf in der Aktenlage "sehen" kann? Das ist eindeutig Wahn. Und wenn jemand ernsthaft sagt, er will auf eine "Zeitreise gehen", zurück in die Vergangenheit, um von dort an wieder neu anzufangen, dann hatte dieser Patient diese Szene aus dem Film Matrix vor Augen:

http://www.youtube.com/watch?v=3vlzKaH4mpw

- und das hat er nachgemacht; anders als in diesem Film landete er in seinem Wahn nicht in der Realität,

                                                                 - er war tot!

In dieser Gedankenwelt lebte Mario schon lange, völlig gefangen, seit Monaten. Selbst die behandelnde Chefärztin sah er an als eine "Eingesetzte" an, eingesetzt von den Außerirdischen.

Das gibt die behandelnde Ärztin in ihrer "Dokumentation der Einzelgespräche", erst nach dem Tod ihres Patienten geschrieben, selbst noch zu Weihnachten 2005 so an:

     

Da, selbst in der so genannten Dokumentation der Einzelgespräche, ist seine zweite Realität, die MATRIX dokumentiert! Selbst die behandelnde Ärztin ist für den Patienten nicht real, das hält sie selbst am 24.12.05 so schriftlich fest!

Für den (Falsch) - Gutachter Wolfersdorf aus dem gemeinsamen DGPPN- Vorstand ist das:

"Der Zustand des Patienten war Ende Dezember und Januar jedoch gebessert und der Patient ist zukunftsorientiert."

Ein weiterer Beweis für seinen Wahn ist die Aussage seines Freundes Guido D.:

Jeder, der sich mit Mario nach dem Missbrauchserlebnis länger als 5 Minuten befasste, kann nur bestätigen, dass diese Behauptung des Herrn Wolfersdof, "Besserung und Zukunftsorientierung", die durch nichts belegt ist, auch nichts als eine Schutzbehauptung für die gute Kollegin ohne Grundlage ist und nur als eine weitere Lüge zu bewerten ist.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgte der Suizidversuch bilanzierend.

Im Vorfeld gab es keine Hinweise für die akute Gefährdung  des Patienten,...“  Und auch das ist wieder massive Lüge in zwei Sätzen, hintereinander, 

es gibt viele Hinweise dafür in der Aktenlage, die aber von den DGPPN - Vorstandsgutachtern stringent vertuscht wurden.  

Elementare Kenntnis der Psychiatrie: Menschen, gefangen im Wahn, können nicht bilanzierend handeln!

Wenn sich tagelang niemand um einen Patienten kümmert, und niemand da ist, kann man auch "keine Hinweise für die akute Gefährdung" des Patienten erkennen.

Auch das hat der einzige involvierte Gutachter, der nicht zur Führungsetage der DGPPN gehört so formuliert. Das sind Sätze aus dem umfangreichen Gutachten, die dort nicht in dieser Reihenfolge erscheinen:

"Es gibt auch keine komplette psychopathologische Befunddarstellung in den Tagen vor der Tagesbeurlaubung.

Dabei wäre es - gerade nach dem Verlauf der Beurlaubung Anfang Oktober 2005 - erforderlich gewesen, im Vorfeld einer solchen Beurlaubung die Frage der Suizidalität sorgfaltig abzuklären und diese Abklärung genau zu dokumentieren.

Aber bei der wahnhaften Erkrankung, unter der Herr H. litt, und unter Berücksichtigung des Verlaufs der letzten Monate würde es nach psychiatrischer Erfahrung nicht ausreichen, wenn bei Herr H. nach außen hin zwei oder drei Tage lang ein gutes Befinden zu sehen gewesen wäre.

Nicht zuletzt ist zu berücksichtigen, dass es bei hochsuizidalen Kranken über Stunden bis Tage zu einem völlig unauffälligen Verhalten kommt, sobald die Entscheidung gefällt wurde, wann oder wie der Suizid durchgeführt werden soll.

Im Vorfeld der Beurlaubung sei in ausführlichen Gesprächen kein Anhalt für Suizidalität gefunden worden. Dabei lassen sich der Krankengeschichte nicht Umfang und Inhalt solcher Gespräche entnehmen.

Wegen des weitgehenden Fehlens der Dokumentation dieser Gespräche ist aus Sicht des Unterzeichners zumindest von einem Dokumentationsfehler auszugehen, hinter dem sich durchaus ein Behandlungsfehler "verstecken" kann.

Warum übrigens eine zwölfstündige Beurlaubung von der Klinik als Ausgang bezeichnet wird, ist dem Unterzeichner unklar, und er sieht es als Versuch einer Verniedlichung, um nicht von Tagesurlaub sprechen zu müssen.

Zwölf Stunden Fernbleiben von der Klinik ist mehr als ein Ausgang für eine oder zwei Stunden und ist daher noch sorgfältiger vorzubereiten.

Wenn man davon ausgeht, dass unmittelbar vor Weihnachten noch eine, offenbar sogar akute Suizidalität bestand, dass weiter während der Abwesenheit von Frau Prof. Herpertz keine diagnostischtherapeutischen Gespräche stattfanden, dass Frau Prof. Herpertz offenbar am 02.01.2006 noch über die Einrichtung einer Betreuung nachdachte, Herrn H. aber für den 03.01.2006 als behandlungsunwillig und gebessert bezeichnete, dass sie daraufhin die Verlegung auf eine offene Station veranlasste - offenbar ohne Rücksprache mit dem Team - und dass Herr H. am nächsten Tag verlegt wurde, ohne dass auf der ihn abgebenden geschlossenen Station und/oder der ihn aufnehmenden offen geführten Station ein psychischer Befund erhoben bzw. dokumentiert wurde, kann dies wieder nur als wesentlicher Dokumentationsfehler oder - vermutlich eher -

als schwerwiegender Behandlungsfehler bezeichnet werden.

Unklar ist auch, wie Herr Dr. Wolters dazu kommt, in seinem Schreiben vom 04.04.2006 zu negieren, dass die versagte Genehmigung des Weihnachtsurlaubs mit einer Suizidgefahr zusammenhing, auch wenn er dann ausführt, dass eine Beurlaubung "eine potentiell ungünstige Belastung mit der Gefahr einer weiteren klinischen Verschlechterung hätte bedeuten können".

Was eine solche Verschlechterung hätte bedeuten können, teilte er leider nicht mit - und ist auch den Krankenunterlagen nicht zu entnehmen.

Der Sinn dieses Satzes erschließt sich dem Unterzeichner nicht, außer dass er eine bestehende Suizidalität oder zumindest eine deutliche Instabilität im Befinden verschleiert einräumt.

Nach diesem Schreiben verzichtete Herr H. selbst auf den Weihnachtsurlaub, was wieder eine ungeklärte (oder zumindest widersprüchliche) Angabe bedeutet.

Wenn in dem angesprochenen Schreiben von Herrn Dr. Wolters festgestellt wird, dass eine Verlegung auf eine offene Station erfolge, wenn Selbst- und Fremdgefährdung fehlen, ist dies eine generelle Feststellung, ohne dass eine Beziehung zu Herrn H. deutlich wird.

Herr Dr. Wolters weist darauf hin, dass die Verlegung von Frau Prof. Herpertz veranlasst worden sei - unter Hinzuziehung des ärztlichen und pflegerischen Teams der Station, ohne dass Letzteres in irgendeiner Weise näher erläutert wird - oder gar dokumentiert wurde.

Nur als widersprüchlich kann gewertet werden, dass Herr Dr. Wolters einerseits am 29.12.2005 dem Vater des Herrn H. mitgeteilt haben soll, eine Suizidgefahr sei "nicht gänzlich auszuschließen", während er andererseits nie von Suizidabsichten gehört haben will."

Zum angeblichen Verzicht auf Weihnachtsbeurlaubung, aus der Zeugenaussage Guido D.:

.."und die ganze Zeit in der Klinik verbringen musste.."

"Ist das etwa ein Zeichen für freiwilligen Verzicht auf Weihnachtsbeurlaubung? Auch das ist eine weitere Lüge.

Als Bilanzsuizid bezeichnet man einen Suizid, der auf einer rationalen Abwägung der Lebensumstände beruht. Und rational konnte ein Patient in diesem Zustand ganz sicher nicht handeln. So wird auch hier systematisch gelogen.

Ein Mensch, völlig gefangen im Wahn, kann nicht mit Verstand und bei Verstand bilanzieren.

Tatsächlich gibt es viele Hinweise für eine akute Gefährdung! Und der Patient war selbst am Vortag seines Todes völlig im Wahn, er war also schutzbedürftig!

Beispiele: 13.10., 1.11., 20.12., 23.12

 

"möchte sich am liebsten von einem Hochhaus stürzen und nichts mehr merken", Zitat Mario Hagemeister in Arztbericht Dr. Lemke am 13.10.05, keine zwei Wochen nach dem erlebten Missbrauch.

Oberarzt Dr. Habermeyer, am 1.11.05

"Angehörige auf Suizidrisiko hingewiesen"

 

 

20.12. "kein Urlaub nach Hause"  - Ist das Freiwilligkeit?

Hier wird deutlich, warum wir erst nach erheblichen Umständen und Behinderungen Einsicht in die Krankenakte bekamen! Das ist eine nachträgliche Wertung und ein massiver Widerspruch zur gesamten Aktenlage, siehe Krankenakten und die bisher von Staatsanwaltschaft und Gutachter offenbar gezielt nicht beachtete Zeugenaussage zum Vorabend!

Schreiben an die Generalstaatsanwaltschaft vom 7.6.209, darin:

"Bilanzsuizid ist ein umstrittener Begriff der einen Suizid bezeichnet, der auf eine rationalen Abwägung der Lebensumstände beruhe. Der Begriff wurde 1918 durch Alfred Hoche geprägt, um eine überlegte Suizidhandlung gesunder Menschen als freie Willenshandlung zu benennen. Klaus Dörner sagte, ihm aber noch kein einziger Fall einer Selbsttötung bekannt geworden, der als Bilanzsuizid hätte bezeichnet werden können und schloss daraus, dass es einen kalkulierten Suizid nicht gäbe."

und

Einen objektiv nachvollziehbaren, überlegten Bilanzsuizid gibt es nicht, auch wenn er von Versicherungen gern angenommen wird.

Warum durfte Mario Hagemeister dann aber Weihnachten 2005 nicht zu seinen Eltern? Laut Wolfersdorf war da deutliche Besserung und Zukunftsorientierung!

Prof. Wolfersdorf vergisst hier auch komplett all das, was er selbst seit Jahren überall öffentlich und eindringlich als Behandlungsregeln von den behandelnden Ärzten einfordert!

Warum war der Patient tagelang fixiert? Wo ist dafür die richterliche Genehmigung? Es gibt keine! Das war verfassungswidrig.

Warum steht kein Wort von Fixierung in dem Protokoll der Richterin vom 6.10.05?

Einer Person die nach dem PsychKG oder dem Betreuungsrecht untergebracht ist, darf trotzdem nicht ohne weiteres mit mechanischen oder anderen Hilfsmitteln in seiner Bewegungsfreiheit innerhalb der Unterbringung noch weiter eingeschränkt und/oder fixiert werden!

Dazu müssen dann wiederum gesonderte Gründe vorliegen bzw. ist eine weitere gerichtliche Genehmigung erforderlich, wenn ihm durch mechanische Vorrichtungen für einen längeren Zeitraum oder regelmäßig zusätzlich die Bewegungsfreiheit entzogen werden soll.“ Hier gab es keine "gerichtliche Genehmigung", nur das:

"Er wirkte bis Samstag letzter völlig gebessert", steht da. Gemeint ist der Samstag letzter Woche, das war aber der 1.10.05, und da stand nun wirklich nichts von Besserung im Pflegebericht, sondern geradezu das Gegenteil:

"Pat. am Morgen sehr verlangsamt in seinen Handlungs- u. Gedankenabläufen,

wirkte sehr zerstreut, hilflos, ratlos."

Protokoll der Richterin vom 6.10.05 - Und so wird außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern gehandelt, LG Stuttgart, Rechtsbeugung:

Ein Fernsehbericht zum Thema Fixierung und zum Verhalten eines Richters.

Parallelen sind offensichtlich. In MV wird stattdessen nur alles restlos vertuscht.

Warum war der Patient fünf Monate lang, fast ununterbrochen, in der Geschlossenen untergebracht/ eingesperrt - ohne Ausgang - ohne notwendige Behandlung der mehrfach deutlich erkannten Suizidalität?

Er war eindeutig kein gesunder Mensch, deshalb ist Prof. Dr. Harald J. Freybergers Schlussfolgerung falsch und kann nur einer anderen Absicht, jedenfalls nicht der Wahrheitsfindung dienen.

Bis zu dem Missbrauch am 1.10.2005 gab es tatsächlich keine Hinweise für eine Selbstmordgefährdung, aber danach gab es sehr viele Hinweise, eine Situation wie im Lehrbuch, und nichts wurde aufgearbeitet.

Die Staatsanwaltschaft Rostock behauptet in einem Schreiben vom 21.07.2010, und das ist nicht ermitteln, sondern Vertuschung pur:

 

"..handelt es sich zunächst einmal um einen subjektiven Eindruck einer Pflegekraft." Diese Argumentation ist menschenverachtend, ein Skandal!

Es war nicht "davon die Rede" es ist eine eindeutige und deutliche Feststellung.

Klarer konnte der Zustand der Hilflosigkeit nicht beschrieben werden.

Und das war der Fehler, man hätte den Patienten in diesem Zustand auf keinen Fall allein lasse dürfen, denn nur kurze Zeit danach wurde dieser Patient Opfer eines körperlichen Missbrauchs, eben, so hilflos wie er war, und wie es hier dokumentiert wurde.

Und das war die Folge des Aussetzens einer schutzbefohlenen Person in hilflosem Zustand, auch in diesem Schreiben:

Nach der festen Überzeugung von Frau Prof. Dr. Herpertz ist es undenkbar, dass die seinerzeit eingesetzten Pflegekräfte Herrn Mario Hagemeister zerstreut, hilflos und ratlos und ohne Hinzuziehung eines diensthabenden Arztes in einen Wochenendurlaub gelassen haben.

Frau Prof. Dr. Herpertz selbst hatte Herrn Mario Hagemeister zuletzt am 27. September 2005 gesehen und mit ihm gesprochen.

Sie befand sich vom 28. September 2005 bis einschließlich 03. Oktober 2005 nach dem Kalender von Frau Prof. Dr. Herpertz nicht in der Klinik, nach ihrer Erinnerung befand sie sich in einem Kurzurlaub.

In die Entscheidung, Herrn Mario Hagemeister über das Wochenende zu beurlauben, war Frau Prof. Dr. Herpertz nur in Hinblick auf die Entscheidungsgrundlagen bis zum 27. September 2005 eingebunden. Der Vorwurf einer Aussetzung nach § 221 Abs. 1 StGB kann ihr gegenüber daher nicht formuliert werden.“ 

Und:

Frau Prof. Dr. Herpertz nahm am frühen Morgen des 4. Oktober 2005 ihren Dienst wieder auf und stellte bei Herrn Hagemeister einen weiterhin mutistischen Patienten fest.“

Tatsache ist aber, dass sie in diesem angeblichen Gespräch nicht einmal feststellt, dass ihr Privatpatient schon tagelang widerrechtlich fixiert ist, auch an diesem Tag, und auch danach weiter widerrechtlich fixiert wird!

Am Vortag verlangte der Patient nach dem erlebten Missbrauch in widerrechtlich fixiertem Zustand klar und deutlich nach einem Anwalt, um aus der Klinik herauszukommen. Den bekam er nicht, stattdessen machte man ihn binnen drei Tagen willenlos!

Und danach wurde ihm erklärt, dass er bei weiterem Widerstand nie wieder aus der Psychiatrie rauskäme!

Tatsache ist aber auch, dass der Patient in hilflosem Zustand losgeschickt wurde. Der katastrophale Zustand der folgenden Tage und die danach dokumentierte Verschlechterung seines Gesundheitszustandes sind doch Beweis genug.

Man schnallt den Privatpatienten nach seinem Missbrauchserlebnis fest, fixieren nennt man das- und "versorgt" ihn massiv mit Medikamenten, nach psych. Krampfanfall und Wachkoma, aber davon nimmt die behandelnde Ärztin, Prof. Dr. Herpertz keine Notiz.

Nach langer Abwesenheit mit Urlaub davor hat sie schon wieder am nächsten Tag weitere Termine in Süddeutschland. Nirgendwo war ein liquidationsberechtigter Vertreter!

Das ist alles, was Prof. Herpertz dazu feststellt, auch erst zu Papier gebracht nach dem Tod des Patienten ein halbes Jahr hach dessen Zwangseinweisung:

Darüber aber verliert die Chefärztin in ihrer Dokumentation der Einzelgespräche mit ihrem Privatpatienten aber auch nicht ein einziges Wort. Außerdem klingt das so, als wäre Prof. Dr. Herpertz von dem Tag an und an diesem Tag tatsächlich präsent. Und das steht - entgegen ihrer festen Überzeugung -tatsächlich in der Krankenakte dokumentiert:

  

eben, dass der Patient hilflos war und in den Straßen von Rostock umherirrte, so hilflos, wie es die Passanten auf der Straße in Rostock feststellten und deshalb den Rettungswagen kommen ließen, und er war so hilflos, dass in der Südstadtklinik ein psychischer Krampfanfall und ein Wachkoma diagnostiziert wurden.

Das war ohne jeden Zweifel eine Aussetzung nach § 221 Abs. 1 StGB!

Weil der Patient während der Notfalluntersuchungen dort in keiner Weise ansprechbar war, wurde er von dort als Herr Unbekannt in ein anderes Krankenhaus, nämlich zurück in die Psychiatrie Rostock geschickt.

 

Am 3.10.05 zwei Tage nach dem erlebten Missbrauch, verlangt der widerrechtlich fixierte Patient, einen Anwalt zu sprechen, um nach dem erlebten Missbrauch und der widerrechtlichen Fixierung seine Entlassung zu erreichen. Den bekommt er nicht. Stattdessen wird er weiterhin widerrechtlich fixiert, vollgepumpt mit Medikamenten. Am 6.10. ist das laut Gesundheitszeugnis erreicht:

"befindet sich in im Zustand der Willenlosigkeit“

Die Dokumentation der angeblichen Einzelgesprächs vom 4.10.05: Die Chefärztin war bis zu diesem Tag in Urlaub, findet ihren Privatpatienten so vor, schon am dritten Tag widerrechtlich fixiert.

Nichts wird hier festgestellt, nichts wird von der verantwortlichen Ärztin hinterfragt. Hätte man hinterfragt und nur das gelesen, was in der Krankenakte eingetragen war, nämlich das Aussetzen in hilfloser Lage, hätten erhebliche Konsequenzen sofort erfolgen müssen.

Stattdessen hat die Chefärztin, Prof. Herpertz, schon ab dem Folgetag Termine in Süddeutschland und erscheint erst am 10.10.05 wieder in der Krankenakte ihres Patienten.

Bis zum 4.10. ist Prof. Dr. Herpertz nicht in der Klinik, nach ihrer Erinnerung befand sie sich in einem Kurzurlaub, und laut Internet war Prof. Dr. Herpertz aber schon wieder vom 05. - 08.10.2005 in München, Heidelberg und Bremen, es folgt dann eine Tagung vom 13. - 15.10. in Luxemburg, mit Vortrag am 15. Oktober - und das sind nur die im Internet veröffentlichten Termine!

Am Montag, den 26.09.05, hält Frau Prof. Dr Herpertz auf einem mehrtägigen Kongress morgens einen Vortrag in Aachen: 24. - 28.9.05 Generalversammlung der Görres-Gesellschaft ,Aachen, 670 Kilometer entfernt von der Klinik in Rostock, also vor/bis zum Urlaub, denn Frau Prof. Dr. Herpertz ist aber laut eigenen Angaben vom 28.09.2005 bis zum 3.10.2005 in Urlaub ,das lässt Prof. Dr. Herpertz erst 2010 der STA in Rostock mitteilen.

 

Am Dienstag, den 27.09.05 ist Prof. Dr. Herpertz angeblich bei ihrem Privatpatienten in Rostock, übersieht dabei (wenn sie denn überhaupt da war) ein sehr eindeutiges Warnsignal im Pflegebericht an diesem Tag:

"war leicht überfordert mit Ausflug der Gruppe."

Ein Gutachter, der diese hier dokumentierte systematische Vertuschung nicht mitmacht, ein vom LG Detmold eingesetzter tatsächlich unabhängiger Gutachter kommt zu dieser klaren und eindeutigen Bewertung:

"Dem Unterzeichner ist unklar, warum die Staatsanwaltschaft Rostock vor Einstellung des Verfahrens nicht die unterschiedlichen Widersprüche klärte und damit feststellte, ob die Angaben des Vaters des Herrn H. oder die der Klinikmitarbeiter der Wahrheit entsprechen.

Schließlich gibt es sowohl bei den Darstellungen des Vaters als auch in den Darstellungen in der Krankengeschichte und den Angaben der beiden Beklagten und der übrigen Mitarbeiter Unklarheiten, die möglicherweise Widersprüche sind, die aber wesentlich sein könnten für die Fragen, die hier lediglich eine Rolle spielen, nämlich die Bezahlung der Klinikkosten, während diese Fragen aus Sicht des Unterzeichners auch im strafrechtlichen Sinn wesentlich sind bzw. zumindest sein können.

Nach der Pflegedokumentation wurde aber am Morgen des 01.10.2005 niedergeschrieben:

  "Pat: am Morgen sehr verlangsamt in seinen Handlungs- und Gedankenabläufen, wirkte sehr zerstreut, hilflos, ratlos":

Eine solche Beobachtung des Pflegepersonals hätte nach den in psychiatrischen Kliniken üblichen Gewohnheiten zu einer Information an den zuständigen Arzt führen müssen, was hier offenbar nicht erfolgte.

Nach der festen Überzeugung des Unterzeichners macht die zitierte Beschreibung aus den Pflegeberichten deutlich, dass Herr H. an diesem Morgen in einem Zustand war, der unter Berücksichtigung der Garantenpflicht der Klinik eine Beurlaubung ohne ärztliche Untersuchung nicht zuließ.

Ein Patient, der von dem geschulten Pflegepersonal als "sehr zerstreut, hilflos, ratlos" beschrieben wird, ist in einem Zustand, der zumindest abgeklärt werden muss, der in jedem Fall aber dagegen spricht, dass er für zwei Tage beurlaubt werden kann.

Vielmehr ist daran zu denken, dass die Beurlaubung in diesem Zustand durchaus in die Nähe des "Aussetzens einer hilflosen Person" kommt. Völlig unverständlich ist die oben zitierte Ausführung von Frau Prof. Herpertz, wenn sie diese Formulierung zur Kenntnis genommen hat.

Die Beurlaubung in einem solchen Zustand bedeutet möglicherweise, dass die Pflegepersonen auf der entsprechenden Station die Bedeutung ihrer Wahrnehmung nicht kennen und sich ihrer Verantwortung nicht bewusst sind, was kaum vorstellbar ist.

Schließlich ist die "Krankenbeobachtung" eine der Hauptfunktionen des Pflegepersonals - und damit auch ein wesentlicher Teil seiner Verantwortung."

...............................................................................................

Tatsache ist, dass der Patient Minuten nach seiner Entlassung in hilflosem Zustand Opfer eines Missbrauchs wurde, danach hilflos in der Stadt Rostock umherirrte, veranlasst von Passanten mit einem Rettungswagen in das Südstadtkrankenhaus in Rostock verbracht wurde, danach mit der Diagnose psych. Krampfanfall und Wachkoma als Herr Unbekannt wieder zurück in die Psychiatrie kam. Dort wurde er tagelang fixiert. Gespräche fanden nicht statt.

All das wird von den Beteiligten in Rostock systematisch vertuscht. Siehe auch Protokoll der Richterin vom 6.10.05. Erst danach, am 13.10.05 steht erstmals in der Krankenakte von der Stationsärztin, Dr. Lemke, so festgehalten:

13.10.05 „möchte sich am liebsten von einem Hochhaus stürzen und nichts mehr merken

Die behandelnde Ärztin ist in Luxemburg; behandelt und dokumentiert, so, wie das die gesamte Fachliteratur vorschreibt, wurde nichts. Die behandelnde Ärztin hatte andere Termine.

13. -15.10.05 Tagung in Luxemburg (800 Kilometer bis Rostock), http://www.todinrostock.de/lux.pdf

Prof. Dr. Herpertz hält am 15.10.05 um 8.30 Uhr einen Vortrag in Luxemburg

Die katastrophalen Ereignisse der ersten Tage im Oktober 2005 waren der Anfang vom Ende für diesen Patienten.

Der hier zitierte Gutachter, Dr. Sanner, hat das richtig erkannt und korrekt dargestellt. Dieses alles wurde aber von den "handverlesenen" Gutachtern der Staatsanwaltschaft Rostock aber komplett vertuscht. Und auch das Folgende fand gezielt keine Beachtung:

Hier bestand aber eine hochgradige Selbstmordgefährdung, aber erst nach dieser Katastrophe, siehe Krankenakte, zweite Seite: 13.10., 1.11., 20.12., 23.12.! Diese fünf Links können einzeln angeklickt werden, und die Aussage eines Zeugen, der den Behörden in MV sofort nach dem Tod des Patienten benannt wurde, aber auch bis heute nicht gehört wurde.

Die Antwort für das Verhalten der von der Staatsanwaltschaft eingesetzten Gutachter, Prof. Dr. Harald J. Freyberger und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfersdorf, ist auch wohl eher hier zu suchen:

Die verantwortliche Chefärztin, Prof. Dr. Herpertz und beide Gutachter, Prof. Dr. Harald J. Freyberger und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfersdorf, sind nicht nur Mitglieder, sie gehören alle drei gemeinsam zum Führungsteam dieser Gesellschaft, der DGPPN, abgesehen von zahlreichen weiteren Verbindungen.

Klartext: Alle drei sind gemeinsam im Vorstand ein und desselben Vereins!

Von den vier im Zivilverfahren von der Ärztekammer vorgeschlagenen Gutachtern feiern drei gemeinsam mit den hier verantwortlichen Ärzten Geburtstag, aber auch der vierte Gutachter, Dr. med. Rudolf Groß, St. Marien-Hospital, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Mülheim an der Ruhr ist aktives Mitglied dieses Vereins, der DGPPN, und verhält sich auch entsprechend.

Lange bevor wir Einsicht in die Krankenakte hatten, nämlich schon am 26.07.2006, machte ich den damals zuständigen Oberstaatsanwalt Ritter auf die planlose Behandlung und auf Telefongespräche mit der Richterin, Frau Blindow, im Dezember 2005 aufmerksam. Offensichtlich fand auch das keinerlei Beachtung. Und noch eine weitere Unwahrheit:

Bilanzsuizid: "eine überlegte Suizidhandlung gesunder Menschen" und "eine Kreation der Umwelt des Suizidenten, die alle Verantwortung abschütteln will"

Hans-Ludwig Wedler, Christian Reimer und Manfred Wolfersdorf stellen die These auf, der Suizid sei „(fast)“(9) niemals ein Freitod.

"Einen Bilanzsuizid im Sinne einer bewußten, freien und objektiv nachvollziehbaren Entscheidung zum Tod gibt es nicht.“

Der Patient Mario Hagemeister war sicher nicht in der Lage bilanzierend "frei und objektiv" zu entscheiden, er war im Wahn, am späten Abend vor seinem Tod:

Das beweist auch diese Aussage, der Inhalt des Gesprächs, das die Zeugin Julia F. am Vorabend seines Todes mit dem Patienten führte.

Folgt die Justiz weiterhin den Ausführungen dieser Gutachter, wird gezielt dem widersprochen, was in jedem guten Lexikon nachzulesen ist und weltweit Gültigkeit hat.

Die Inhalte der psychiatrischen Fachliteratur würde ad absurdum geführt, die Lexika müssten überarbeitet werden, ebenfalls kann dann wohl auch der § 221 StGB nicht nur in MV gestrichen werden! Auch der Vorwurf der Befangenheit muss dann ganz abgeschafft werden.

Eine Anwaltskanzlei veröffentlicht diese Aussagen im Internet:

"Die Staatsanwaltschaften sind dermaßen überlastet, dass sie froh sind, wenn ihnen ein Verteidiger ein vernünftiges Angebot macht. Sie können somit diese Akte schließen und sich den nächsten widmen. So einfach kann das sein. Der Strafprozess wird zum Geben und Nehmen."

Nicht Recht und Gesetz gelten, sondern hier, in MV, wird Recht  gehandelt und behandelt, wie in einem Basar!                           Oberstaatsanwalt Peter Lückemann, gegenüber dieser Zeitung:

     

Quelle: http://www.aerztepfusch-psychiatrie.de/dokumente/21_10_2010_der_generalstaatsanwalt_rostock.pdf

Der Originaltext in der Krankenakte:

"sehr verlangsamt, zerstreut, hilflos, ratlos."

Einen Menschen in dieser Verfassung, vor allem, nachdem man ihn vorher monatelang eingesperrt hatte, kann und darf man nicht allein in eine Großstadt schicken. Das sieht jedermann mit gesundem Menschenverstand so. Die von der Staatsanwaltschaft Rostock hier im letzten Satz angesprochene "hilflose Lage während seines Aufenthalts außerhalb der Klinik" bestand also ganz eindeutig nicht außerhalb, sondern schon in der Klinik.

Jedes Kind erkennt das!  

Hätte man bei dieser eindeutig dokumentierten hilflosen Lage am 1.10.05 korrekt gehandelt.....

So wurde dieser Patient ganz eindeutig in hilflosem Zustand ausgesetzt. Das war "der Anfang vom Ende." Der ganze Pflegebericht zum 1.10.05: http://www.todinrostock.de/1.10.jpg

Diese Aussetzung, auch wieder in ganz eindeutig hilflosem Zustand, fand eine Wiederholung am 8.1.2006, jetzt aber mit Erfolg: Der Patient war tot.

Nach dem Tod des Patienten versuchte man, mit massiven Manipulationen der Krankenakte diese skandalösen Vorgänge zu vertuschen.

Außerhalb von Mecklenburg- Vorpommern wird anders bewertet und anders vorgegangen: "Haftung eines Krankenhauses bei Suizidversuch von Patienten", daraus:

"Nach dem vom OLG aufgestellten Grundsatz, daß eine (Fach-) Klinik im Zweifel den sichersten Weg zu gehen habe, kann hier nur zur Vorsicht für Ärzte bzw. Krankenhäuser geraten werden."

und: „Wer eine Krankenakte ändert oder manipuliert, kann sich der Urkundenfälschung strafbar machen."

Hierzu lautet der § 267 Strafgesetzbuch (StGB): „Wer zum Zwecke der Täuschung eine unechte Urkunde herstellt oder eine echte Urkunde verfälscht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ Bei nachträglichen Änderungen sollte deshalb der Grund der Änderung in der Krankenakte vermerkt werden.“

Aber nicht in MV, dort gilt das alles nicht, auch gelten Maßnahmen für einen sicheren Weg (OLG Grundsatz) wohl auch für Menschen im Maßregelvollzug, aber nicht für diesen Privatpatienten der oft abwesenden Chefärztin, Prof. Dr. Herpertz.

Strafrechtliche Verantwortlichkeit bei der Ausübung von Berufen im Bereich des Pflegewesens, daraus:

3. Aussetzung
In der bisherigen Strafjudikatur spielte im Pflegebereich der Straftatbestand der Aussetzung, insbesondere in der Alternative eine Person in hilfloser Lage im Stich lassen, eine Rolle.
Es ist dargestellt, dass die Menschen, die in Pflegeeinrichtungen betreut werden, eine besondere Fürsorge von dem insoweit berufenen Personenkreis zu erfahren haben.
Unter hilfloser Lage wird eine Situation verstanden, in der sich der Betroffene nicht selbst schützen oder helfen kann. Es bleibt unerheblich, wie lange diese Situation andauert.
Wenn beispielsweise eine Altenpflegerin eine ihr zur Betreuung anvertraute pflegebedürftige Person über längere Zeit räumlich verlässt, ohne trotz bestehender Gesundheitsgefährdung anderweitige Vorsorge zu treffen, erfüllt dies den Straftatbestand der Aussetzung in der Alternative des Verlassens einer infolge Gebrechlichkeit hilflosen Person (OLG Zweibrücken, NStZ 1997, 601).
Gleichsam ist es denkbar, dass ein ständig sich verschlechternder Zustand eines Pflegebedürftigen den Straftatbestand der Aussetzung erfüllt, sofern das Pflegepersonal in einem derartigen Fall nicht für angemessene ärztliche Behandlung sorgt (vgl. Pfleiderer, Schubert, MedR 2005, 591)." Und:

"Nach dem deutschen Strafrecht wird jede an einer Straftat beteiligte Person unter anderem nach dem Maß der persönlichen Schuld bestraft (§ 46 StGB).

Hieraus folgt, dass die strafrechtliche Verantwortlichkeit bei Vorliegen tatbestandsmäßiger Voraussetzungen nicht nur die unmittelbar handelnde Person treffen kann, sondern auch übergeordnete Personen, wie Heimleiter, Pflegedienstleiter bzw. Ärzte, die bei der konkreten Fallgestaltung herangezogen worden sind.
Die Haftung des letztgenannten Personenkreises gründet sich auf eine sogenannte Garantenstellung im Strafrecht. Nach der maßgeblichen Rechtslage sind nämlich nicht nur die unmittelbar handelnden Pflegepersonen, sondern auch leitende Angestellte bzw. weitere Personen, die hinzugezogen werden, für das Wohlergehen der anvertrauten Patienten verantwortlich.

Beispielsweise trifft bei Pflegefehlern jede Person, die für eine ordnungsgemäß Pflege zu sorgen hatte, Verantwortlichkeit.


Wenn Vorgesetzte ihre Mitarbeiter nicht ausreichend überwachen oder aber für Organisationsverschulden und ähnliches zuständig zeichnen, kein qualifiziertes Personal einsetzen bzw. bei Kenntnis von Missständen untätig bleiben, sind sie – ggf. mit Dritten – für die insoweit eintretenden Folgen verantwortlich.

Kommt es zu Unterbesetzungen bei der Pflege von Personen und treten hierbei Missstände auf, dann greift strafrechtliche Verantwortlichkeit, wenn dieser Zustand schuldhaft herbeigeführt wurde, das heißt, der Betroffene hat nicht das von ihm zu fordernde Maß an Sorgfalt walten lassen.
Kann eine Schuld nicht festgestellt werden, dann ist auch strafrechtliche Verantwortlichkeit ausgeschlossen.
Vorsorglich bleibt festzuhalten, dass sich eine zivilrechtliche Verantwortlichkeit dennoch begründen kann, da die zivilrechtliche Verantwortlichkeit im Gegensatz zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit bei der Prüfung des Verschuldens auf objektivere Maßstäbe setzt, da es eben nicht vordergründig um das konkrete Verschulden einer Person, die über höchst individuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügt, geht.“

Das Justizministerium Mecklenburg - Vorpommern, in Kenntnis all dieser Informationen, setzt offensichtlich die bisherige Strategie der Vertuschung fort. Die Tatsachen finden weiterhin keine Anerkennung. Auch die "Neuauflage der Ermittlungen" in Rostock wird nichts ergeben und ist wohl eher als "pro forma" -Aktion oder als "Hinhaltetaktik bis hin zur Verjährung" zu werten. Absolut nichts wurde bisher unternommen, trotz zahlreicher Informationen der Staatsanwaltschaft. Hier nur einige Beispiele:

Schreiben an die Staatsanwaltschaft vom 4.01.2009

Schreiben an die Staatsanwaltschaft vom 15.5.2009

Da sich ja keinEr beschwert, niemand so richtig weiß, warum jemand gestorben ist, bleibt als ein letztes Mittel der Vertuschung eine interne Verlegung und der Todesschein, der ja, ei der Daus, von den vorher behandelnden Ärzten, ausgestellt wird. Den Eid des Hippokrates in der Tasche, ist man wohl auch mit der Lizenz zum Töten ausgestattet.

  Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt, hier eine andere Sache:

 Oberstaatsanwalt Peter Lückemann

Vertreter des Behördenleiters und Pressesprecher + Staatsanwaltschaft Rostock, Doberaner Str. 116, 18057 Rostock  7 +49 381 4564-480 begin_of_the_skype_highlighting +49 381 4564-480 end_of_the_skype_highlighting   - Presse.StARostock@googlemail.com

 

Sehr geehrter Herr Hagemeister,

für Ihr weiteres eMail-Schreiben vom heutigen Tage danke ich Ihnen. Ich habe es zuständigkeitshalber an den Generalstaatsanwalt weitergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Lückemann

Am 18. Mai 2009 07:53 schrieb Hagemeister <gp.hagemeister@t-online.de>

Aktenzeichen 417 Ja 123/09

Sehr geehrter Herr Lückemann,

im Falle eines Strafverfahrens gegen mich als Rektor einer Schule, hätte man sicherlich nicht meinen Konrektor als unabhängigen Sachverständigen eingesetzt, selbst, wenn der erklärt hätte: „ Persönliche Beziehungen über die kollegiale Kenntnis hinaus.............haben auch in der Vergangenheit nicht bestanden.“ ( vergl. Gutachten Wolfersdorf, S.4)

Man hätte diesen Konrektor sicherlich nicht eingesetzt und ihn nach einer derartigen Erklärung als völlig unseriös  eingestuft.

Die geballten Falschaussagen und unmöglichen Widersprüche in dem nachträglich erstellten Protokoll  des Dr. Kumbier vom 9.1.2006 haben mich veranlasst, Ihnen dieses Schreiben zu senden, denn gerade dieses offensichtlich nachträglich  „mit der heißen Nadel“ am Tag danach geschrieben wird vom Gutachter Wolfersdorf zur Entlastung herangezogen. Die darin enthaltenden Widersprüche und situationsbedingte Unmöglichkeiten übersieht der Gutachter geflissentlich – wie alle anderen belastenden Aspekte auch.

 

Wenn es heute tatsächlich noch gilt, dass die Aufgabe der Staatsanwaltschaft ist, Ermittlungsarbeit zu leisten und Straftaten aufzudecken, dann dürfen diese folgenden Aspekte nicht unter den Tisch gekehrt werden oder ins Gegenteil verkehrt werden, wie in den Einlassungen der beider DGPPN- Gesellschafter/Gutachter.

 

Die Struktur der folgenden Fragen ist so gestaltet, dass jeder Laie die Fragen, wenn er denn willens ist, anhand der Krankenakten in kurzer Zeit eindeutig und schnell beantworten kann Dafür braucht man nicht einmal Mediziner sein. Das Ergebnis ist dann eindeutig und kann von niemanden mehr wegdiskutiert, zerredet oder manipuliert werden. Hier sind die sachbezogenen und angemessenen Fragen:

-

Ist es richtig, dass

1.  der Patientenakte des Patienten Mario Günter Hagemeister vom 2.8.2005 bis zum 1.10.2005 einschließlich kein Anzeichen für Eigengefährdung/ Suizidalität zu entnehmen ist?

2.  wenige Tage vor diesem 1.10.2005 Einträge in den Pflegebericht erfolgten, aus der ernsthafte Bedenken für einen Ausgang allein an diesem Tag abgeleitet werden kann?

3.  am Morgen des 1.10.2005 der Patient als verlangsamt, zerstreut, hilflos, ratlos beschrieben wird?

4.  am 2.10.2005 in den Akten ein Krampfanfall und ein Wachkoma festgehalten ist?

5.  die Ereignisse zwischen 1.10.2005 und 2.10.2005 in der Akte an keiner Stelle Beachtung finden?

6.  der in dieser Zeit stattgefundene Missbrauch am vorher hilflos beschriebenen Patienten in keiner Weise laut Aktenlage von Seiten der Ärzte aufgearbeitet wurde?

7.  die Fieberkurve und der Pflegebericht des Patienten ab dem 2.10.2005  eine eindeutig lange anhaltende kritische Situation und auch eine psychische Veränderungen für den Patienten festhält?

8.  sich nach diesen Ereignissen das Krankheitsbild des Patienten deutlich verschlechtert?

erstmals am 13.10.2005 von der Ärztin, Frau Dr. Lempke in die Krankenakte eingetragen wird, dass der Patient von einem Hochhaus springen möchte?

10.Oberarzt Dr. Habermeyer am 1.11.2005 in die Krankenakte einträgt, er habe die Angehörigen auf eine Suizidgefährdung hingewiesen?

11.Frau Dr. Lembke am 07.10. 2005 keinen ausreichenden Behandlungserfolg feststellt, den Gesundheitszustand als sehr bedrohlich ansieht, eine erhebliche Gefahr vorliege, die nicht einfach abgewendet werden könne?

Frau Dr. Lembke hier von einer vollständigen Verweigerung der Nahrungs- und Kontaktaufnahme spricht? ( Gutachten Freyberger, Seite 32)

 

12. Frau Dr. Lembke mit Datum 04.11.2005 Verweigerung der Nahrungsaufnahme, dadurch körperliche Schäden , Realitätsverlust und massives Bedeutungserleben die den Patienten unfähig machen, für sich selbst zu sorgen, einträgt?

13.Frau Dr. Lembke anlässlich der richterlichen Anhörung ausgeführt hat, dass sich der Zustand des Patienten bis zum Ausgang (1.10. 2005) sehr gebessert habe und er habe eigentlich entlassen werden sollen? (Gutachten Freyberger S. 23/24)

14.Frau Dr. Lembke am 20.12.2005 eine akute Suizidalität des Patienten in der Akte festhält?

15. bei dem Patienten am 23.12.2005 Wahninhalte, die sich auf Sciencefiction beziehen, beschrieben werden und keinen Urlaub nach Hause und keinen Ausgang erhält? (Gutachten Wolfersdorf, S. 8)?

16. die Eltern sofort nach dem Tod ihres Sohnes gegenüber der Kripo erklärt haben, dass die Chefärztin am 23.12.2005 einen Heimaturlaub des Sohnes wegen akuter Suizidalität abgelehnt hatte?

17. im Pflegebericht wenige Tage vor dem Todestag steht, der Patient könne schlecht unterscheiden, was reel, und was nicht? – gemeint ist real

18. die Einträge in den Pflegebericht in den letzten Wochen und besonders an den letzten Tagen keinen auch nur annähernd stabilen Zustand beschreiben?

19. die schriftliche Aussage der Zeugin F. bezogen auf den späten Vorabend des Todestages eindeutig wahnhafte Vorstellungen und eine instabile Situation des Patienten beschreibt?

 20. der Patient am folgenden Morgen - ohne weitere Untersuchung entlassen- unter diesen Umständen absolut nicht stabil genug war?

21. der Gutachter Wolfersdorf diese Aussage der Frau Freitag mit keinem Wort in seinem Gutachten erwähnt?

22. die auch der Staatsanwaltschaft vorliegende Fachliteratur eine schrittweise Belastung bei der Ausgangsregelung fordert, zunächst in Gruppen, dann in Begleitung bis zurück in die Klinik?

23. der Assistenzarzt Dr. Kumbier den Patienten erstmals am 4. oder 5. Januar 2006 persönlich kennen gelernt hat  und von Suizidideen keine Information hatte? (Gutachten Wolfersdorf, S. 21)

24. die der Staatsanwaltschaft vorliegende Fachliteratur für suizidgefährdete Patienten eine entsprechende Information aller Behandler fordert?

25. Dr. Kumbier aus einer- wenn überhaupt – eintägigen Kenntnis des Patienten und ohne Kenntnis der komplizierten und schwierigen Vorgeschichte auf keinen Fall schließen durfte, er sei stabil, und diese dann auch noch in einen unbegleiteten Ausgang umsetzen durfte ? (Gutachten Wolfersdorf, Seite 21)

26.man bei einem Kranken, der im Geiste in einer Phantasiewelt (Matrix) lebt und überall, bis zu seinem letzten Tag, Zeichen und Außerirdische sieht, nicht von selbstverantwortlichen freiem Willen und Berechnung gesprochen werden kann und darf?

27. man einen derart Kranken, der zudem noch unter massiver Medikation steht, auf keinen Fall allein lassen darf, so, wie es auch die Fachliteratur für diese Personen vorschreibt und auch so, wie es die Chefärztin noch am 23.12.2005 anordnete? (entsprechende Kommentare liegen bei der Staatsanwaltschaft vor)

28. Dr. Kumbier am 9.1.2006, am Tag nach dem Tod des Patienten, also nachträglich ein Protokoll für die Behandlungswoche 3. bis 6. 1. erstellt, obwohl er ihn erst seit dem 4. oder 5. 1. 2006 kannte, und hier eine Situation beschreibt, die im völligen Gegensatz zu den täglich erfolgten Einträgen im Pflegebericht stehen?

29. er sich hier auf einen Bericht der Chefärztin bezieht, der zu dem Zeitpunkt überhaupt noch nicht existierte?

30. dieser Bericht erst seit dem 10.01.2006 existiert?( Gutachten Wolfersdorf, S, 6)

31. der Staatsanwaltschaft seit langem eine Liste vorliegt, die auswärtige Termine der Chefärztin beinhaltet an Tagen, an denen sie in diesen, unter Frage 25 genannten Bericht/Dokumentation und auch in die Fieberkurve des Patienten Gespräche mit diesem mit ihrer Unterschrift eingetragen hat aber offensichtlich an den Tagen irgendwo anders in Europa war?

32. in der Krankenakte mehrere Ärzte/Assistenzärzte als zuständig für den Privatpatienten auftauchen genannt werden und Entscheidungen treffen, die Chefärztin, für den Privatpatienten zuständig, bis auf  die unter Frage 31 angegebenen und infragegestellten Unterschriften  mit keinem Eintrag auftaucht?

33. die dem Gericht vorliegenden Gutachten der GGPPN- Funktionäre bezüglich ihrer Aussage völlig auf diesen nachträglich erstellten und offensichtlich unrichtigen Berichten aufbauen?

34. in den Krankenunterlagen nachträglich Veränderungen vorgenommen wurden?

  35. sowohl Frau Prof. Dr. Herpertz als auch Prof. Dr. Freyberger und auch Prof. Dr. Wolfersdorf führende Funktionäre des DGPPN sind?

Alle diese Fragen können bei Prüfung der Unterlagen nur mit „ja“ beantwortet. werden. Somit ist bewiesen, dass

1. fahrlässige Tötung vorliegt,

2. die Krankenunterlagen nachträglich korrigiert/verändert wurden,

3. die hier eingeschalteten DGPPN- Gutachter befangen sind und sich in keiner Weise an die Regeln und an ihre Aufgabe gehalten haben und offensichtlich das Ziel vor Augen hatten, ihre Kollegin aus dem Vorstand der DGPPN zu schützen? Wie sonst und mit welcher Absicht haben sie all die hier angeführten Tatsachen weitestgehend unbeachtet gelassen?

4. der Patient unstreitig nach den von der Klinik zu verantwortenden und nicht aufgearbeiteten Ereignissen bis zu seinem Ende nicht hinreichend belastbar war, auch nur für kurze Zeit allein die Umwelt auszuhalten, sein Denken war nämlich von Wahnvorstellungen bestimmt. Somit war er nicht Herr seiner Sinne – die Krankenakten und Zeugenaussagen belegen das. Dann nachträglich zu behaupten, der Patient sei bilanzierend in den Tod gegangen, ist, moralisch verwerflich, genau so, wie die Bemerkung im Gutachten Wolfersdorf, Seite 29: „ ..allerdings auch unter dem zeitlichen Druck, der mit Kosten zu tun hat...

Hier habe ich 35 Aspekte, die nicht verschwiegen werden dürfen, aufgeführt. Die Liste lässt sich jederzeit noch verlängern.

Durch das Einsetzen der befangenen Vorstandsmitglieder des DGPPN als Gutachter und deren Verflechtungen untereinander und mit der Beklagten kam es zu zwei so genannten wissenschaftlichen Gutachten, in denen diese oben hinreichend angesprochenen Tatsachen verschwiegen oder falsch dargestellt werden und zu einem Ergebnis kommen, das einzig eine Spekulation, eine Schutzbehauptung ist und von den Tatsachen in den Akten und durch eine vom zweiten Gutachter unterschlagene Zeugenaussage widerlegt ist.

In den vergangenen drei Jahren ist diese Angelegenheit deshalb kein Stück weitergekommen.

Ich beantrage daher die sofortige Rücknahme der Einstellungsverfügungen und eine zeitnahe Anklageerhebung.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Hagemeister

Nicht vergessen darf man den folgenden Zusammenhang:

Schreiben1 und Schreiben 2 an Minister Sellering:

„Ich hoffe, dass Sie und Ihr Haus sich daran beteiligen werden, diese Angelegenheit rückhaltlos aufzuklären und im Interesse anderer noch lebender Patienten nicht tatenlos zusehen werden.“ – gesendet am 30.11.2007; es gab zwei weitere Todesfälle in der Psychiatrie in Rostock im Jahr 2008.

Im Januar 2009 erklärt die Staatsanwaltschaft Rostock in Person von Oberstaatsanwalt Peter Lückemann gegenüber der Neuen Westfälischen:

Das Fachgutachten des ersten Gutachters habe `einige Sachen nicht berücksichtigt,` so Oberstaatsanwalt Peter Lückemann, Sprecher der Staatsanwaltschaft Rostock, gegenüber dieser Zeitung.“  Und:

„In der Krankenakte habe es Hinweise auf Erkenntnisse einer Suizidgefahr gegeben, sagt Lückemann.“

Also hatte dieser Oberstaatsanwalt, Peter Lückemann, das Wesentliche erkannt, nur verfolgt wurden diese "Erkenntnisse" in keiner Weise.

Im Gegenteil, diese "Erkenntnisse", die jeder Leser auf diesen Seiten in der veröffentlichten Krankenakte zuhauf finden kann, wurden danach systematisch unterdrückt, genau so, wie die immer wieder genannten Zeugen trotz andauernder Aufforderungen bis heute nicht gehört wurden.

Erhielt Oberstaatsanwalt Peter Lückemann möglicherweise einen "Maulkorb", um zu verhindern, dass diese, auch dem für diesen Bereich verantwortlichen Minister Sellering gegenüber vorgetragenen Missstände aufgearbeitet und bekannt wurden? Staatsanwälte sind weisungsgebunden.

Zusätzlich erfolgten weitere Strafanzeigen in MV, hier hinterlegt.

Ein anderer Fall, ein anderer Ort in Deutschland:  "Maulkorb für den Staatsanwalt"

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Der folgende Text ist der Inhalt des vorletzten Links. Er bietet einen gut verständlichen Überblick über den gesamten Ablauf:

An die Staatsanwaltschaft Rostock

Doberaner Straße 116 18057 Rostock  20.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erstatten wir Strafanzeige gegen die behandelnden Ärzte der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock, Gehlsheimer Straße 20, 18147 Rostock, namentlich gegen die damalige Chefärztin und Direktorin der Klinik, Frau Prof. Dr. Sabine C. Herpertz, wegen Verdachts der Fahrlässigen Tötung (gem. § 222 StGB), der Unterlassenen Hilfeleistung (gem. § 323c StGB), Urkundenfälschung (gem. § 267 StGB) bzw. Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse (gem. § 278 StGB) und Aussetzung (gem. § 221 StGB), sowie aller weiteren in Frage kommenden Delikte.

Begründung:

Aus Dokumenten, die wir auf der Internetseite www.psychiatrie.kilu.de gefunden haben, ergibt sich für uns folgender Sachverhalt:

Mario Hagemeister war ein lebensbejahender, fröhlicher junger Mann.

Nach Abschluss seines Abiturs im Jahre 2000 begann er sein Studium des Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Bamberg. Nach einem Jahr wechselte er nach Rostock, weil es ihm dort besser gefiel. In seiner Freizeit spielte er Bass-Gitarre, Klavier, Schach und Theater. Er liebte Philosophie und gute Bücher. Allerdings konsumierte Mario seit seinem 14. Lebensjahr regelmäßig Cannabis. In seiner Studienzeit in Rostock übertrieb er es mit dem Drogenkonsum und das blieb nicht folgenlos.

Sein Vater, pensionierte Rektor einer Hauptschule in Nordwestfalen- Lippe, berichtete, dass sein Sohn ihn am 4. Februar 2004 völlig aufgelöst angerufen habe und halluzinierte. Als sein Vater dadurch alarmiert am nächsten Tag die Wohnung seines Sohnes betrat, war diese ein einziges Chaos. Mario habe noch immer halluziniert. Aus Sorge habe sein Vater Mario dann in die Unipsychiatrie Rostock, Gehlsheimer Straße 20, 18147 Rostock gebracht.

2 Wochen später sei Mario in die heimatnahe Psychiatrie in Telgte, Westfalen, verlegt worden. Dort sei er 2 Wochen in der geschlossenen Abteilung gewesen, danach aber regelmäßig übers Wochenende zu seinen Eltern gefahren. Nach ca. 3 Monaten konnte Mario die Psychiatrie wieder verlassen und sein Studium in Rostock wieder aufnehmen.

Allerdings habe Mario weiterhin Psychopharmaka nehmen müssen – gleichzeitig habe er auch seinen Drogenkonsum wieder aufgenommen. Frau Prof. Dr. Sabine C. Herpertz, Chefärztin und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock, habe Mario Hagemeister als ambulanten Privatpatienten behandelt. Die Behandlung sollte der Vermeidung eines Rückfalls dienen. Ein Drogenentzug sei allerdings nicht durchgeführt worden.

Am 2.08.2005 wurde Mario Hagemeister nach einem Rückfall erneut in die psychiatrische Klinik der Uni Rostock eingeliefert. Bis zu seinem Selbstmord am 8.1.2006 sei er in dieser Klinik mit diversen Psychopharmaka, die schwerwiegende Nebenwirkungen haben, sowie mit Elektroschockbehandlung traktiert worden.

Außer verschiedenen Psychopharmaka in hohen Dosen habe er keinerlei Hilfe bekommen. Weder ein Drogenentzug noch eine Psychotherapie, die der Hausarzt angefordert habe, sei durchgeführt worden. Unter dem Einfluss von Psychopharmaka sei Mario immer verschlossener und weltfremder geworden.

Während dieser Zeit habe Mario innerhalb von 4 Monaten circa 30 Kg abgenommen. (Anlage 1 – Fotos von Mario vor u. während psychiatrischer Behandlung)

Marios Vater, Herr Günter Hagemeister, habe Notizen seines Sohnes gefunden, die er über Psychiater und die Wirkung der Psychopharmaka verfasst habe:

„Der Psychiater blickt dann jedenfalls zurück und schaut, was wem geholfen hat, und dann gibt er ihnen Empfehlungen – und vielleicht pumpt er sie auch mit Tabletten voll. Sie dürfen davor nicht zurückschrecken; das alles geschieht nur zu ihrem Besten. Auch wenn die Nebenwirkungen sie in einen sabbernden, steifen, hirnlosen Zombie verwandeln...“

(Anlage 2 – Notizen von Mario Hagemeister)

Gemäß vorliegender Medikamentenblätter aus der Krankenakte wurden dem damals 25-jährigen Mario Hagemeister regelmäßig 5 verschiedene Neuroleptika, ein Benzodiazepin sowie zwei Antidepressiva verabreicht.

(Anlage 3 – Medikamentenblätter aus der Krankenakte)

Im einzelnen sei Mario Hagemeister demnach den Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Psychopharmaka ausgesetzt gewesen:

Benzodiazepin - Tavor ® (Lorazepam). Depressionen gehören zu den häufig auftretenden Nebenwirkungen ebenso wie Verwirrtheit, Demaskierung einer Depression und Schwindelgefühl. Sehr häufig: Sedierung, Müdigkeit und Benommenheit. Weitere Nebenwirkungen sind Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Halluzinationen, Angst, Spannungszustände, innere Unruhe, Realitätsverlust, Verhaltensstörungen sowie Suizidgedanken/versuch.

Neuroleptikum - Leponex ® (Clozapin). Nach Angaben auf dem Beipackzettel kann Leponex u.a. sehr häufig Schläfrigkeit/Sedierung auslösen, Kopfschmerzen,

Tremor, Akathisie, extrapyramidale Symptome, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Harninkontinenz, Müdigkeit. Weitere Nebenwirkungen: Unruhe, Konfusion, Delir, Kreislaufkollaps – bis zum Herzstillstand, Atemdepression/Atemstillstand, fulminante Lebernekrose und unerklärlicher plötzlichen Tod.

Neuroleptikum - Haldol ® (Haloperidol). Gemäß Beipackzettel kann Haldol u.a. zu Spätdyskinesien führen, zum malignem neuroleptischen Syndrom, zu Müdigkeit, Unruhe, Benommenheit, depressiven Verstimmungen, Lethargie, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen sowie zu Sprach-, Gedächtnis- u. Schlafstörungen, zur Störung des Atemrhythmus, Atemnot, Lungenentzündung.

Neuroleptikum - Abilify ® (Aripiprazol). Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Benommenheit, Schlaflosigkeit, Akathisie, Schläfrigkeit, Tremor, verschwommenes Sehen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Kopfschmerzen. Gelegentlich wurden auch Suizidgedanken u. Suizidversuche berichtet.

Neuroleptikum - Seroquel ® (Quetiapin). Als Nebenwirkung tritt u.a. sehr häufig Schläfrigkeit auf, Benommenheit, Schwindelgefühl. Auch Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Krampfanfälle werden aufgeführt. Selten: Gelbsucht sowie ein malignes neuroleptisches Syndrom. Sehr selten Spätdyskinesien und das Stevens-

Johnson-Syndrom (= Eine lebensbedrohliche Hautkrankheit, die Hautauschlag und Wunden auf den Schleimhäuten verursacht).

Neuroleptikum - Solian ® (Amisulprid). Nebenwirkungen umfassen per Beipackzettel u.a. Kammerflimmern od. Herzstillstand, was zum plötzlichen Tod führen kann. Extrapyramid. Störungen wie Tremor, Schläfrigkeit, Schwindel, Spätdyskinesien, Krampfanfälle, Übelkeit, Erbrechen, Schlaflosigkeit, Angst, Agitiertheit.

Antidepressivum - Ergenyl chrono ® (Natriumvalproat): Die Nebenwirkungen umfassen u.a.: Dosisabhängig häufig Gewichtszunahme, erhöhter Appetit oder Appetitlosigkeit. Auch von gelegentlicher Reizbarkeit, Hyperaktivität, Verwirrtheit ist die Rede, von Halluzinationen, Schläfrigkeit, Tremor, gelegentlich Kopfschmerzen, Stupor bis hin zum transienten Koma. Muskelschwäche, Bewegungsstörungen, Demenz mit zerebraler Atrophie (Gewebeschwund im Gehirn).

Antidepressivum - Lithium Apogepha ® (Lithium): Nebenwirkungen gemäß Beipackblatt umfassen u.a. Muskelschwäche, Tremor mögl., geringe Sedierung,

Schwindel, Libidoverlust. Sehr selten Verstärkung eines M. Parkinson, Nierenschäden, Demaskierung des Brugada-Syndroms (= Patienten dieser Erkrankung sind scheinbar völlig herzgesund, können aber bereits im Jugend- und frühen Erwachsenenalter einen plötzlichen Herztod erleiden).

Anlagenkonvulut 4a – h

Anlage 4a – Präparateinformation Gelbe Liste – Tavor [Lorazepam]

Anlage 4b – Präparateinformation Gelbe Liste – Leponex [Clozapin]

Anlage 4c – Präparateinformation Gelbe Liste – Haldol [Haloperidol]

Anlage 4d – Präparateinformation Gelbe Liste – Abilify [Aripiprazol]

Anlage 4e – Präparateinformation Gelbe Liste – Seroquel [Quetiapin]

Anlage 4f – Präparateinformation Gelbe Liste – Solian [Amisulprid]

Anlage 4g – Präparateinformation Gelbe Liste – Ergenyl chrono [Natriumvalproat]

Anlage 4h – Präparateinformation Gelbe Liste – Lithium Apogeha [Lithium]

Die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) hat beim Bundesinstitut für Medizinprodukte und Arzneimittel (BfArM) Akteneinsicht betreffend Informationen über gemeldete Arzneimittelwirkungen wie Gewalt, Aggression und Suizid beantragt. Daraufhin erhielt die KVPM im Mai 2009 Auszüge aus der Datenbank über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) des BfArM, zu denen seit 1989 bis zur Gegenwart Fälle von Selbstmord und Selbstverletzung, Feindseligkeit und Aggression gemeldet wurden. Auffällig darin sind hohe Fallzahlen bei vielen Psychopharmaka.

(Anlage 5 – Zusammenfassung der UAWs des BfArM)

Die Psychopharmaka, die Mario Hagemeister verabreicht wurden, tauchten ebenfalls in diesen Unterlagen der Bundesarzneimittelbehörde auf. Im einzelnen wurden der Zulassungsbehörde zu diesen Psychopharmaka folgende Fälle gemeldet:

Vorfälle von Suizid u. Suizidversuch, Feindseligkeit u. Aggressionen seit 1989

Lorazepam (Tavor) 1.691 davon 13 vollendete Suizide, 15 Suizidgedanken und 364 Suizidversuche.

Clozapin (Leponex) 122 davon 13 vollendete Suizide, 6 Suizidgedanken, 59 Suizidversuche.

Haloperidol (Haldol) 77 davon 9 vollendete Suizide, 5 Suizidgedanken, 40 Suizidversuche.

Aripiprazol (Abilify) 104 davon 13 Suizidgedanken, 53 Suizidversuche.

Quetiapin (Seroquel) 236 davon 10 vollendete Suizide, 9 Suizidgedanken, 104 Suizidversuche.

Amisulprid (Solian) 65 davon 7 vollendete Suizide, 6 Suizidgedanken, 25 Suizidversuche.

Natriumvalproat (Ergenyl) 27 davon 1 vollendeter Suizid, 1 Suizidgedanken, 10 Suizidversuche.

Lithium (Lithium) 225 davon 28 vollendete Suizide, 8 Suizidgedanken, . 106 Suizidversuche .

(Anlage 6 – Auszug der UAW Datenbank des BfArM)

Anbei übersenden wir Ihnen zudem Unterlagen über gemeldete Nebenwirkungen und Todesfälle dieser Psychopharmaka, die zwischen 2004 und 2006 der USArzneimittelbehörde FDA berichtet wurden. Bei Ability: 31 Suizidversuche und 98 vollendete Selbstmorde; Seroquel: 84 Suizidversuche und 143 vollendete Selbstmorde und bei Leponex: 22 Suizidversuche und 32 vollendete Selbstmorde.

Suizidversuche und vollendete Suizide sind in der Anlage markiert.

(Anlage 7 – Daten von der US-Arzneimittelbehörde FDA)

Mittlerweile machen selbst psychiatrische Experten öffentlich, dass es durch Neuroleptika zu einer erhöhten Mortalität kommt. So schreibt beispielsweise Volkmar Aderhold, Fachtarzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotherapeutische Medizin, der am Institut für Sozialpsychiatrie der Universität Greifswald tätig ist in seinem Artikel Mortalität durch Neuroleptika, der 2007 im Magazin Soziale Psychiatrie veröffentlicht wurde:

„Obwohl plötzliche Todesfälle durch Neuroleptika bereits seit den 1960er Jahren bekannt sind, wurden erst in den letzten Jahren mehrere systematische epidemiologische und kontrollierte Verlaufsstudien in hochrangigen Journals publiziert. ... Die erhöhte Suizidrate seit Anwendung der Neuroleptika liegt wahrscheinlich ... (2) in pharmakogenen Effekten durch und nach Neuroleptika, z.B. neuroleptikainduzierte Depressivität, Dysphorie und Akathisie (Lehmann 1996, 2002), `neuroleptisches Diskontinuitätssyndrom´ mit Reboundeffekten (Gilbert et al. 1995; Tranter et al. 1998), Intensivierung von Psychosen nach Neuroleptikabehandlung ...“

Dr. med Dieter Lehmkuhl, Psychiater und Psychotherapeut, der bis 2006 den Sozialpsychiatrischen Dienst in Berlin-Reinickendorf leitete, schrieb in seinem Vorwort Nihil nocere! – Eine Einführung zum Beitrag `Mortalität durch Neuroleptika´von Volkmar Aderhold:

„Aderholt geht es jedoch nicht primär um die Diskussion Atypika-Typika, sondern um den Stellenwert von Neuroleptika in der Behandlung der Psychosen überhaupt, nicht zuletzt angesichts des hohen Risikos schwerer körperlicher Erkrankungen und vorzeitiger Sterblichkeit ... Nihil nocere gilt als fundamentaler Grundsatz ärztlichen Handelns. Die klinische Praxis aber zeigt, dass bei der Anwendung von Neuroleptika (NL) allzu oft aus Ohnmacht, Unbedachtheit, Unkenntnis, Desinformation, aus interessengeleiteter Fortbildung und fehlenden Alternativen dagegen verstoßen wird.

Aderhold schlussfolgert: `dass in einer wissenschaftlich unabhängigen Psychiatrie ein solcher für viele Patienten fataler Skandal nicht passiert wäre.`“

(Anlage 8 – Artikel Nihil nocere! u. Mortalität durch Neuroleptika)

Trotz der erdrückenden Belege für die schwerwiegenden und gefährlichen Neben und Auswirkungen von Neuroleptika, Antidepressiva und Benzodiazepinen, wurde Mario Hagemeister monatelang regelmässig damit behandelt und dann, am 1.10.2005 in verwirtem Zustand ins Wochenende aus der Uni-Psychiatrie Rostock entlassen – allerdings wurden weder seine rund 470 km entfernt wohnenden Eltern, noch Freunde oder Bekannte über seine Wochenendbeurlaubung informiert. Mario sei am 2.10.2005 dann, halb nackt und völlig desorientiert, an einer Bushaltestelle aufgegriffen worden. Mario berichtete, dass er sich „totlaufen“ wollte, wie er seinem Vater mitteilte.

                                psych. Krampfanfall und DD Wachkoma.

                                                      

Am 4. oder 5.10.2005 habe der Vater, Günter Hagemeister, die behandelnde Psychiaterin Frau Prof. Herpertz damit konfrontiert. Sie habe es angezweifelt.

Gemäß Fixierungsprotokoll sei Mario vom 2.10. – 7.10.2005 mit Unterbrechungen, also 5 Tage und Nächte am Bett fixiert worden, mit halbstündigen Überwachungsinterwallen.

Zwei Wochen später habe Mario dem Pflegepersonal gegenüber geäußert, dass er am liebsten von einem Hochhaus springen und nichts mehr merken wolle. Seine Suizidgedanken und Absichten waren den Psychiatern und dem Pflegepersonal hinlänglich bekannt. Bis Weihnachten 2005 habe sich sein Zustand so sehr verschlechtert, dass er nicht über die Feiertage nach Hause fahren durfte, obwohl die Familie ihn abgeholt und rund um die Uhr betreut hätte und zusätzlich zwei Ärzte zur Betreuung zur Verfügung gestanden haben. Das Suizid-risiko sei der behandelnden Chefärztin Frau Prof. Dr. Sabine Herbertz zu groß erschienen.

(Anlage 9 – Gedächtnisprotokoll vom Vater, Günter Hagemeister)

Am 7.01.2006 habe Mario seiner Freundin Julia am Telefon gesagt, wie schlecht es ihm ginge und wollte ihr auch nicht versprechen, dass er sich nichts antun würde.

Trotz wiederholt angedeuteten Suizidgedanken und Intentionen hat die Psychiaterin Frau Prof. Dr. Sabine Herpertz ihren Privatpatienten Mario Hagemeister wenige Wochen später, am 08.01.2006, für 12 Stunden in einen Tagesurlaub geschickt.

Dabei hat Mario den Beurlaubungsschein nicht unterschrieben. Im Vorgespräch habe er Frau Dr. Herpertz nicht versprechen wollen, im Rahmen seines Freiganges keine Drogen zu nehmen. Trotzdem sei er am 8.1.2006 auf Tagesurlaub geschickt worden.

Wieder seien weder seine Eltern noch seine Freunde über Marios Ausgang informiert worden. Mario habe sich dann in Rostock mit einem Freund getroffen. Um Mitternacht sprang er vom Dach des Hotels Neptun in den Tod.

(Anlage 10 – Beurlaubung Universitätspsychiatrie Rostock)

Am nächsten Tag, dem 09.01.2006, habe sich die Psychiaterin Prof. Sabine Herpertz am späten Nachmittag telefonisch bei den Eltern gemeldet, um die weitere Behandlung Marios zu besprechen. Zu dem Zeitpunkt habe sie weder gewusst, dass Mario bereits seit ca. 17 Stunden tot war, noch, dass er nicht in die Klinik zurückgekehrt war – und dies, obwohl sie seine persönlich behandelnde Psychiaterin und zudem die Leiterin der Klinik war.

Nach dem Tod von Mario Hagemeister behauptete die Psychiaterin Prof. Herpertz am 10.01.2006 in einem Brief an den Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Schuff-Werner der Uni-Psychiatrie Rostock: „... für akute Suizidalität ergab sich in ausführlichen Gesprächen keinerlei Anhalt“. Dabei hatte sie ihn wenige Wochen zuvor verboten, Weihnachten zuhause zu verbringen, weil er `extrem suizidgefährdet sei´, wie Günter Hagemeister in seinem Gedächtnisprotokoll festhielt. Woher der plötzliche Sinneswandel? Das Schreiben von Frau Prof. Herpertz vom 10.01.2006 steht im krassen Widerspruch zu den Angaben in den Krankenunterlagen von Mario Hagemeister.

(Anlage 11a – Schreiben von Prof. Herpertz  Anlage 11b – Gedächtnisprotokoll Günter Hagemeister)

Ebenso beziehe sich der Assistenzarzt Herr Dr. Kumbier, der Mario erst seit etwa 4 Tagen gekannt und seine Behandlung genehmigt habe, in seinem eigenen Bericht vom 9.06.2006 auf den Bericht seiner Chefin Frau Prof. Dr. Herpertz, der zu dem Zeitpunkt aber nicht vorgelegen haben kann, da er noch gar nicht geschrieben war.

Des weiteren seien für den Privatpatienten Mario Hagemeister die Chefärztin und in Vertretung der Oberarzt verantwortlich gewesen, und nicht die Assistenzärzte.

Der Gipfel der Unglaublichkeiten ist die dann folgende Rechnung der Klinik der Universität Rostock an den Vater des verstorbenen Mario Hagemeister, die sich für die Behandlung von Mario in der Psychiatrie auf satte € 32.697,57 belief. Mit dieser Rechnung wurde an den Tagesurlaub von Mario am 08.01.2009 eine „Entlassung“ geknüpft, so dass sein Tod offiziell nicht mehr als während des Klinikaufenthaltes angesehen werden kann.

(Anlage 12 – Rechnung Uni-Psychiatrie Rostock)

Weitere Recherchen zeigten, dass sich drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Behandlung in der Psychiatrie Rostock ereignet haben. Alle drei Opfer seien ebenfalls Privatpatienten der Psychiaterin Frau Prof. Dr. Herpertz gewesen:

· Der Patient Herr Thomas Juritz sei 8 Stunden nach seiner Entlassung aus der Psychiatrie Rostock im Januar 2005 in seinem Bett im Übergangswohnheim verbrannt.

· Der Patient Herr Roman H. (nachtr. gek.) habe sich im Januar 2008 kurz nach seiner Entlassung aus der Psychiatrie Rostock in einem Waldstück erhängt.

· Der Architekt Reinhard Z. (gek.), 54 Jahre alt, 2 Kinder, aus Rostock verstarb laut Todesanzeige in der Ostseezeitung am 22.05.2008. Er sei von einem Kirchturm in den Tod gesprungen. Auch er hätte einen Tag Ausgang aus der Psychiatrie bekommen, eine sogenannte „Belastungsprobe“.

Ich bitte Sie, in allen vier Todesfällen bezüglich der psychiatrischen Uniklinik Rostock zu ermitteln, insbesondere im Hinblick auf die verabreichten Psychopharmaka und deren laut Fachinformation und Beipackzettel bekannte Nebenwirkungen, zu denen häufig Aggressionen und Suizidgedanken gehören, sowie im Hinblick auf die Dosierung dieser Mittel (Erhöhung, Reduzierung, Wechsel, Kombination – alles Faktoren, die ebenfalls unvorhersehbare Reaktionen auslösen können).

In der Anlage übersende ich Ihnen zudem ein Exemplar der DVD: Gefährliche Psychopharmaka: Ein Milliardengeschäft. Relevant im Zusammenhang mit dieser Strafanzeige ist insbesondere das Kapitel 7 Tödliche Nebenwirkungen. Die DVD beinhaltet über 175 Interviews mit Ärzten, Rechtsanwälten und Gesundheitsexperten sowie mit Angehörigen von Opfern und Überlebenden. Sie entlarvt die unheilige Allianz zwischen der Psychiatrie und der Pharmaindustrie und enthüllt ein Milliardengeschäft – mit teilweise fatalen Folgen für die Betroffenen.

Anlage 13 – DVD Gefährliche Psychopharmaka: Ein Milliardengeschäft

Bitte teilen Sie mir das Aktenzeichen mit. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

N. Cramer  Vorstand KVPM Deutschland e.V

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